N94.8 Sonstige näher bezeichnete Zustände im Zusammenhang mit den weiblichen Genitalorganen und dem Menstruationszyklus

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSANicht-entzündliche und andere Erkrankungen des Uterus und der Mamma / Entzündliche Erkrankungen der Vagina und der Zervix uteri / Ovarielle Dysfunktion / Menstruationsstörungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
10 – 59Altersbeschränkung: 10 Jahre – 59 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

651 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 35 bis unter 40 Jahre · 83 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’24

Rang 2082 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 39 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre2020,31 %7,0
5 bis unter 10 Jahre3030,46 %1,0
10 bis unter 15 Jahre100101,5 %2,2
15 bis unter 18 Jahre180182,8 %1,3
18 bis unter 20 Jahre150152,3 %1,9
20 bis unter 25 Jahre630639,7 %2,0
25 bis unter 30 Jahre6606610 %2,3
30 bis unter 35 Jahre6506510,0 %3,0
35 bis unter 40 Jahre107010716 %2,5
40 bis unter 45 Jahre8708713 %2,6
45 bis unter 50 Jahre580588,9 %2,5
50 bis unter 55 Jahre550558,4 %2,8
55 bis unter 60 Jahre350355,4 %3,9
60 bis unter 65 Jahre240243,7 %2,8
65 bis unter 70 Jahre150152,3 %1,8
70 bis unter 75 Jahre140142,2 %15,0
75 bis unter 80 Jahre5050,77 %2,6
80 bis unter 85 Jahre4040,61 %8,4
85 bis unter 90 Jahre5050,77 %5,3
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

4.370 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (83 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe83 %3.638
  • Pädiatrie7,9 %346
  • Chirurgie4,0 %174
  • Innere Medizin1,7 %76
  • Gefäßchirurgie0,82 %36
  • Übrige 14 Abteilungen2,3 %100
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie0,55 %24
  • Gastroenterologie0,39 %17
  • Sonstige Fachabteilung0,37 %16
  • Strahlenheilkunde0,25 %11
  • Kardiologie0,23 %10
  • Urologie0,21 %9
  • Intensivmedizin0,069 %3
  • Neurologie0,069 %3
  • Herzchirurgie0,046 %2
  • Dermatologie0,023 %1
  • Geburtshilfe0,023 %1
  • Kinderkardiologie0,023 %1
  • Nephrologie0,023 %1
  • Neurochirurgie0,023 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu N94.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis39

Adnexalgie
Primärschlüssel
Anteuterine Hämatozele
Primärschlüssel
Follikelpersistenz
Primärschlüssel
Frozen pelvis bei der Frau
Primärschlüssel
Hämatom der weiblichen Geschlechtsorgane
Primärschlüssel
Hämatozele bei der Frau
Primärschlüssel
Hämatozele des Ligamentum latum uteri
Primärschlüssel
Hämatozele des Ligamentum teres uteri
Primärschlüssel
Hydrocele feminae
Primärschlüssel
Hydrozele des Ligamentum latum uteri
Primärschlüssel
Hydrozele des Nuck-Kanals
Primärschlüssel
Hyperplasie der weiblichen Geschlechtsorgane
Primärschlüssel
Intrapelvine Blutung bei der Frau
Primärschlüssel
Intrapelvine Hämorrhagie bei der Frau
Primärschlüssel
Keratose der weiblichen Genitalorgane
Primärschlüssel
Krankheit des Peritoneums des weiblichen Beckens a.n.k.
Primärschlüssel
▸ noch 23 Einträge
Mensesretention
Primärschlüssel
Menstruationszyklus-abhängiges periodisches Fieber
498251Primärschlüssel
Ovarialschmerzen
Primärschlüssel
Parametropathia
Primärschlüssel
Parametropathie
Primärschlüssel
Pelvic-congestion-Syndrom
Primärschlüssel
Perinealer Spasmus bei der Frau
Primärschlüssel
Retrouterine Hämatozele
Primärschlüssel
Schmerzen der weiblichen Genitalien
Primärschlüssel
Silent menstruation
Primärschlüssel
Störung der späten Lutealphase
Primärschlüssel
Talgdrüsenzyste der weiblichen Geschlechtsorgane
Primärschlüssel
Thrombose der weiblichen Genitalorgane
Primärschlüssel
Uteruskolik
Primärschlüssel
Uteruskrampf
Primärschlüssel
Uterusschmerzen
Primärschlüssel
Vikariierende Blutung
Primärschlüssel
Vikariierende Hämorrhagie
Primärschlüssel
Vikariierende Menstruation
Primärschlüssel
Zyste des Nuck-Kanals
Primärschlüssel
Zyste des Processus vaginalis peritonei
Primärschlüssel
Zyste des weiblichen Beckens
Primärschlüssel
Hämatom der weiblichen Geschlechtsorgane a.n.k.
zurückgezogenPrimärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

498251
Periodisches Fieber, Menstruationszyklus-abhängigesFebrile Episode, Luteal-Phase-abhängige · Febrile Episode, Menstruationszyklus-abhänginge · +1

Änderungen

2010Bestand
Sonstige näher bezeichnete Zustände im Zusammenhang mit den weiblichen Genitalorganen und dem Menstruationszyklus

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte