N83.0 Follikelzyste des Ovars

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAOvarialzysten / n.n.bez. angeb. Anomalien der weibl. Genitalorgane / Kandidose — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
10 – 124Altersbeschränkung: 10 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Inklusive:

Hämorrhagische Follikelzyste (Ovar)

Zyste des Graaf-Follikels

Diagnosehäufigkeit

2.948 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 40 bis unter 45 Jahre · 89 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’23

Rang 869 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,017 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 35 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2020,068 %4,0
1 bis unter 5 Jahre1010,034 %1,0
5 bis unter 10 Jahre1010,034 %2,0
10 bis unter 15 Jahre810812,7 %2,5
15 bis unter 18 Jahre10201023,5 %2,4
18 bis unter 20 Jahre11401143,9 %2,1
20 bis unter 25 Jahre399039914 %2,2
25 bis unter 30 Jahre389038913 %2,3
30 bis unter 35 Jahre400040014 %2,2
35 bis unter 40 Jahre390039013 %2,3
40 bis unter 45 Jahre412041214 %2,2
45 bis unter 50 Jahre332033211 %2,5
50 bis unter 55 Jahre20402046,9 %2,2
55 bis unter 60 Jahre530531,8 %2,0
60 bis unter 65 Jahre230230,78 %2,4
65 bis unter 70 Jahre160160,54 %2,5
70 bis unter 75 Jahre120120,41 %2,9
75 bis unter 80 Jahre9090,31 %2,2
80 bis unter 85 Jahre4040,14 %3,0
85 bis unter 90 Jahre2020,068 %2,5
90 bis unter 95 Jahre2020,068 %1,5
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

31.596 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (89 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe89 %28.093
  • Chirurgie5,4 %1.710
  • Pädiatrie2,3 %734
  • Kinderchirurgie1,3 %418
  • Innere Medizin1,2 %381
  • Übrige 15 Abteilungen0,82 %260
▸ Übrige einzeln
  • Urologie0,37 %117
  • Gastroenterologie0,19 %61
  • Sonstige Fachabteilung0,10 %33
  • Intensivmedizin0,032 %10
  • Kardiologie0,032 %10
  • Geburtshilfe0,019 %6
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,019 %6
  • Nephrologie0,013 %4
  • Gefäßchirurgie0,009 %3
  • Neonatologie0,009 %3
  • Kinderkardiologie0,006 %2
  • Neurologie0,006 %2
  • Endokrinologie0,003 %1
  • Plastische Chirurgie0,003 %1
  • Unfallchirurgie0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu N83.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Atretische follikuläre Zyste
Primärschlüssel
Blutung eines rupturierten Graaf-Follikels
Primärschlüssel
Follikelzyste des Ovars
Primärschlüssel
Follikuläre Eierstockzyste
Primärschlüssel
Follikuläre Ovarzyste
Primärschlüssel
Hämorrhagie des rupturierten Graaf-Follikels
Primärschlüssel
Hämorrhagische Follikelzyste
Primärschlüssel
Ruptur eines Graaf-Follikels
Primärschlüssel
Rupturierte hämorrhagische Zyste des Graaf-Follikels
Primärschlüssel
Zyste des Graaf-Follikels
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Follikelzyste des Ovars

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte