DRGSystemDeutschland

N81.6Rektozele

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Sonstige gynäkologische und andrologische Erkrankungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
weiblich
Primär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
15 – 124
Altersbeschränkung: 15 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Inklusive:

Prolaps der hinteren Scheidenwand

Exklusive:

Rektozele mit Uterusprolaps N81.2-N81.4

Rektumprolaps K62.3

Diagnosehäufigkeit

Rang 679 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,024 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 65 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre2020,046 %–
20 bis unter 25 Jahre4040,093 %3,3
25 bis unter 30 Jahre230230,53 %3,2
30 bis unter 35 Jahre670671,6 %3,2
35 bis unter 40 Jahre13401343,1 %3,0
40 bis unter 45 Jahre20002004,6 %3,4
45 bis unter 50 Jahre21702175,0 %3,1
50 bis unter 55 Jahre33403347,7 %3,4
55 bis unter 60 Jahre473047311 %3,6
60 bis unter 65 Jahre640064015 %3,5
65 bis unter 70 Jahre628062815 %3,6
70 bis unter 75 Jahre688068816 %3,9
75 bis unter 80 Jahre487048711 %3,9
80 bis unter 85 Jahre31603167,3 %4,2
85 bis unter 90 Jahre880882,0 %4,0
90 bis unter 95 Jahre8080,19 %4,3
ab 95 Jahren1010,023 %15,5

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,0 Tagen (35 bis unter 40 Jahre) und ⌀ 4,2 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

44.785 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (91 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe91 %40.676
  • Urologie5,4 %2.396
  • Chirurgie3,3 %1.498
  • Innere Medizin0,30 %135
  • Geriatrie0,040 %18
  • Übrige 12 Abteilungen0,14 %62
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie0,038 %17
  • Gastroenterologie0,031 %14
  • Intensivmedizin0,018 %8
  • Sonstige Fachabteilung0,013 %6
  • Neurologie0,011 %5
  • Plastische Chirurgie0,007 %3
  • Unfallchirurgie0,007 %3
  • Geburtshilfe0,004 %2
  • Gefäßchirurgie0,002 %1
  • Kinderchirurgie0,002 %1
  • Nephrologie0,002 %1
  • Pädiatrie0,002 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu N81.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Hernia rectovaginalis
PrimärschlüsselPrimär†:N81.6
Hernie der hinteren Scheidenwand
PrimärschlüsselPrimär†:N81.6
Hernie der hinteren Vaginalwand
PrimärschlüsselPrimär†:N81.6
Proktozele bei der Frau
PrimärschlüsselPrimär†:N81.6
Prolaps der hinteren Scheidenwand
PrimärschlüsselPrimär†:N81.6
Prolaps der hinteren Vaginalwand
PrimärschlüsselPrimär†:N81.6
Prolaps der Vaginahinterwand mit Uterusprolaps
PrimärschlüsselPrimär†:N81.6
Rektozele
PrimärschlüsselPrimär†:N81.6
Rektozele bei der Frau
PrimärschlüsselPrimär†:N81.6
Weiblicher anorektaler Prolaps
PrimärschlüsselPrimär†:N81.6

Änderungen

2010Bestand
Rektozele

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte