DRGSystemDeutschland

N48.4Impotenz organischen Ursprungs

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Sonstige gynäkologische und andrologische Erkrankungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
männlich
Primär für männliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
15 – 124
Altersbeschränkung: 15 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Kodierhinweis:

Soll die Ursache angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer zu benutzen.

Exklusive:

Psychogene Impotenz F52.2

Diagnosehäufigkeit

Rang 2350 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 60 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000–1,5
20 bis unter 25 Jahre2200,40 %2,7
25 bis unter 30 Jahre8801,6 %4,8
30 bis unter 35 Jahre151503,0 %4,6
35 bis unter 40 Jahre222204,4 %2,6
40 bis unter 45 Jahre232304,6 %3,8
45 bis unter 50 Jahre262605,2 %4,7
50 bis unter 55 Jahre6565013 %3,8
55 bis unter 60 Jahre9090018 %6,8
60 bis unter 65 Jahre106106021 %4,5
65 bis unter 70 Jahre6969014 %4,3
70 bis unter 75 Jahre454509,1 %5,4
75 bis unter 80 Jahre191903,8 %4,7
80 bis unter 85 Jahre7701,4 %3,0
85 bis unter 90 Jahre000–5,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 4,3 Tagen (65 bis unter 70 Jahre) und ⌀ 6,8 Tagen (55 bis unter 60 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

5.051 Fälle

Überwiegend Urologie (67 %)

  • Urologie67 %3.393
  • Dermatologie11 %546
  • Pädiatrie7,1 %359
  • Chirurgie6,3 %319
  • Kinderchirurgie5,3 %268
  • Übrige 17 Abteilungen3,3 %166
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin2,0 %100
  • Plastische Chirurgie0,42 %21
  • Sonstige Fachabteilung0,22 %11
  • Gastroenterologie0,12 %6
  • Geriatrie0,079 %4
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,079 %4
  • Intensivmedizin0,079 %4
  • Gefäßchirurgie0,059 %3
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,059 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,040 %2
  • Orthopädie0,040 %2
  • Kardiologie0,020 %1
  • Kinderkardiologie0,020 %1
  • Neonatologie0,020 %1
  • Neurologie0,020 %1
  • Pneumologie0,020 %1
  • Unfallchirurgie0,020 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu N48.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Endokrine Impotenz
PrimärschlüsselPrimär†:N48.4
Erektionsstörung organischen Ursprungs beim Mann
PrimärschlüsselPrimär†:N48.4
Impotenz organischen Ursprungs a.n.k.
PrimärschlüsselPrimär†:N48.4
Mangelhafte Erektion
PrimärschlüsselPrimär†:N48.4
Organische erektile Dysfunktion
PrimärschlüsselPrimär†:N48.4
Organische erektile Potenzstörung
PrimärschlüsselPrimär†:N48.4
Organische Erektionsschwäche
PrimärschlüsselPrimär†:N48.4
Organische Potenzschwäche
PrimärschlüsselPrimär†:N48.4
Posttraumatische Impotenz
PrimärschlüsselPrimär†:N48.4
Unvollständige Erektion
PrimärschlüsselPrimär†:N48.4

Änderungen

2010Bestand
Impotenz organischen Ursprungs

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte