N41.2 Prostataabszess

ICD-10-GM 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:12Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSASonstige gynäkologische und andrologische Erkrankungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
männlichPrimär für männliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
30 – 124Altersbeschränkung: 30 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.

Diagnosehäufigkeit

755 Fälle · 100 % Männer · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 92 % Urologie’24

Rang 1940 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 68 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre1100,13 %–
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre2200,26 %7,0
25 bis unter 30 Jahre8801,1 %6,7
30 bis unter 35 Jahre7700,93 %10,3
35 bis unter 40 Jahre8801,1 %6,4
40 bis unter 45 Jahre141401,9 %9,4
45 bis unter 50 Jahre282803,7 %8,7
50 bis unter 55 Jahre373704,9 %7,4
55 bis unter 60 Jahre727209,5 %8,1
60 bis unter 65 Jahre115115015 %9,3
65 bis unter 70 Jahre129129017 %9,4
70 bis unter 75 Jahre126126017 %9,4
75 bis unter 80 Jahre9393012 %10,1
80 bis unter 85 Jahre606007,9 %8,6
85 bis unter 90 Jahre424205,6 %12,8
90 bis unter 95 Jahre111101,5 %8,1
ab 95 Jahren2200,26 %–

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

7.765 Fälle

Überwiegend Urologie (92 %)

  • Urologie92 %7.124
  • Innere Medizin5,0 %390
  • Chirurgie1,1 %83
  • Gastroenterologie0,71 %55
  • Kardiologie0,41 %32
  • Übrige 16 Abteilungen1,0 %81
▸ Übrige einzeln
  • Geriatrie0,27 %21
  • Sonstige Fachabteilung0,15 %12
  • Nephrologie0,14 %11
  • Intensivmedizin0,064 %5
  • Neurologie0,064 %5
  • Pneumologie0,064 %5
  • Endokrinologie0,052 %4
  • Orthopädie0,052 %4
  • Neurochirurgie0,039 %3
  • Unfallchirurgie0,039 %3
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,026 %2
  • Rheumatologie0,026 %2
  • Dermatologie0,013 %1
  • Herzchirurgie0,013 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,013 %1
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,013 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu N41.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Eitrige Prostatitis
Primärschlüssel
Periprostatischer Abszess
Primärschlüssel
Prostataabszess
Primärschlüssel
Purulente Prostatitis
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Prostataabszess

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte