DRGSystemDeutschland

N39.40Reflexinkontinenz

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Urininkontinenz — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Diagnosehäufigkeit

Die Statistik weist N39.40 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu N39.4 mit allen Subkodes.

Rang 506 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,036 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 76, der Frauen ab etwa 70 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre2020,031 %2,5
5 bis unter 10 Jahre11650,17 %2,6
10 bis unter 15 Jahre11650,17 %2,5
15 bis unter 18 Jahre4130,062 %1,6
18 bis unter 20 Jahre8530,12 %3,1
20 bis unter 25 Jahre2610160,40 %1,9
25 bis unter 30 Jahre337260,51 %2,4
30 bis unter 35 Jahre5111400,79 %2,1
35 bis unter 40 Jahre10625811,6 %2,1
40 bis unter 45 Jahre131151162,0 %2,9
45 bis unter 50 Jahre210281823,3 %2,4
50 bis unter 55 Jahre311602514,8 %2,1
55 bis unter 60 Jahre536934438,3 %2,0
60 bis unter 65 Jahre66317049310 %2,6
65 bis unter 70 Jahre76123752412 %2,5
70 bis unter 75 Jahre91929762214 %2,6
75 bis unter 80 Jahre93029463614 %2,7
80 bis unter 85 Jahre97538658915 %3,1
85 bis unter 90 Jahre5972933049,2 %3,7
90 bis unter 95 Jahre15093572,3 %4,1
ab 95 Jahren2514110,39 %4,6

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,0 Tagen (55 bis unter 60 Jahre) und ⌀ 4,1 Tagen (90 bis unter 95 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

191.411 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Urologie (47 % und 25 %)

  • Innere Medizin47 %89.819
  • Urologie25 %47.676
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe7,4 %14.088
  • Gastroenterologie4,6 %8.828
  • Geriatrie3,6 %6.863
  • Übrige 28 Abteilungen13 %24.137
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie2,6 %5.040
  • Kardiologie2,5 %4.722
  • Pädiatrie2,1 %4.110
  • Nephrologie1,7 %3.322
  • Neurologie1,1 %2.183
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,68 %1.301
  • Pneumologie0,52 %1.004
  • Sonstige Fachabteilung0,32 %620
  • Kinderchirurgie0,20 %388
  • Endokrinologie0,19 %356
  • Intensivmedizin0,15 %284
  • Unfallchirurgie0,087 %166
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,066 %126
  • Orthopädie0,059 %113
  • Neurochirurgie0,053 %102
  • Rheumatologie0,045 %87
  • Gefäßchirurgie0,027 %52
  • Strahlenheilkunde0,016 %30
  • Dermatologie0,015 %28
  • Herzchirurgie0,015 %28
  • Kinderkardiologie0,010 %19
  • Neonatologie0,010 %19
  • Plastische Chirurgie0,007 %14
  • Geburtshilfe0,005 %9
  • Thoraxchirurgie0,004 %7
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,002 %4
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,001 %2
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu N39.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis2

Harninkontinenz als Reflexinkontinenz
PrimärschlüsselPrimär†:N39.40
Reflexinkontinenz
PrimärschlüsselPrimär†:N39.40

Änderungen

2010Bestand
Reflexinkontinenz

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte