DRGSystemDeutschland

N34.-Urethritis und urethrales Syndrom

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Kodierhinweis:

Soll der Infektionserreger angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (B95-B98) zu benutzen.

Exklusive:

Arthritis nach Infektion im Urogenitalsystem M02.3-

Urethritis bei Krankheiten, die vorwiegend durch Geschlechtsverkehr übertragen werden A50-A64

Urethrotrigonumzystitis N30.3

Subkodes4

N34.0HarnröhrenabszessMorbi-RSA’25
N34.1Unspezifische UrethritisMorbi-RSA’25
N34.2Sonstige UrethritisMorbi-RSA’25
N34.3Urethrales Syndrom, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter N34.-.

Rang 956 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 63, der Frauen ab etwa 47 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000–2,0
1 bis unter 5 Jahre4220,71 %5,6
5 bis unter 10 Jahre11831,9 %2,1
10 bis unter 15 Jahre222113,9 %2,2
15 bis unter 18 Jahre121112,1 %1,4
18 bis unter 20 Jahre6331,1 %2,4
20 bis unter 25 Jahre201373,5 %5,1
25 bis unter 30 Jahre2414104,2 %3,8
30 bis unter 35 Jahre3016145,3 %3,3
35 bis unter 40 Jahre4321227,6 %3,6
40 bis unter 45 Jahre3420146,0 %4,5
45 bis unter 50 Jahre249154,2 %5,8
50 bis unter 55 Jahre3120115,5 %4,1
55 bis unter 60 Jahre3926136,9 %4,2
60 bis unter 65 Jahre4534118,0 %4,6
65 bis unter 70 Jahre433677,6 %5,8
70 bis unter 75 Jahre57421510 %6,4
75 bis unter 80 Jahre403557,1 %9,1
80 bis unter 85 Jahre413567,2 %6,8
85 bis unter 90 Jahre353146,2 %6,8
90 bis unter 95 Jahre5500,88 %9,3
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

510 Fälle

Überwiegend Urologie (71 %)

  • Urologie71 %361
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe6,9 %35
  • Innere Medizin6,9 %35
  • Kinderchirurgie4,9 %25
  • Pädiatrie4,5 %23
  • Übrige 11 Abteilungen6,1 %31
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie1,8 %9
  • Gastroenterologie0,98 %5
  • Dermatologie0,59 %3
  • Geriatrie0,59 %3
  • Kardiologie0,59 %3
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,39 %2
  • Orthopädie0,39 %2
  • Herzchirurgie0,20 %1
  • Nephrologie0,20 %1
  • Plastische Chirurgie0,20 %1
  • Unfallchirurgie0,20 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Urethritis und urethrales Syndrom

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte