N31.9 Neuromuskuläre Dysfunktion der Harnblase, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSANeurogene Blase / Harnröhrenstriktur nach medizinischen Maßnahmen / Verbrennung oder Verätzung innerer Organe des Urogenitaltraktes — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Neurogene Dysfunktion der Harnblase o.n.A.

Diagnosehäufigkeit

2.201 Fälle · 55 % Frauen · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 88 % Urologie’22

Rang 1047 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,013 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 59 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr4220,18 %1,8
1 bis unter 5 Jahre14860,64 %3,9
5 bis unter 10 Jahre201370,91 %6,8
10 bis unter 15 Jahre4018221,8 %4,2
15 bis unter 18 Jahre166100,73 %3,1
18 bis unter 20 Jahre10280,45 %2,9
20 bis unter 25 Jahre6119422,8 %2,3
25 bis unter 30 Jahre7723543,5 %2,6
30 bis unter 35 Jahre8731564,0 %2,6
35 bis unter 40 Jahre11951685,4 %2,1
40 bis unter 45 Jahre8939504,0 %2,6
45 bis unter 50 Jahre13955846,3 %2,3
50 bis unter 55 Jahre2209312710,0 %2,3
55 bis unter 60 Jahre25010614411 %2,4
60 bis unter 65 Jahre26013512512 %2,5
65 bis unter 70 Jahre185781078,4 %2,1
70 bis unter 75 Jahre194941008,8 %2,5
75 bis unter 80 Jahre15985747,2 %2,6
80 bis unter 85 Jahre15669877,1 %2,9
85 bis unter 90 Jahre8146353,7 %2,6
90 bis unter 95 Jahre181170,82 %4,0
ab 95 Jahren2110,091 %6,0

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,1 Tagen (35 bis unter 40 Jahre) und ⌀ 2,9 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

5.094 Fälle

Überwiegend Urologie (88 %)

  • Urologie88 %4.463
  • Kinderchirurgie2,9 %147
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe2,0 %100
  • Neurologie1,8 %90
  • Chirurgie1,4 %73
  • Übrige 15 Abteilungen4,3 %221
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin1,4 %69
  • Pädiatrie1,3 %67
  • Sonstige Fachabteilung0,55 %28
  • Neurochirurgie0,41 %21
  • Unfallchirurgie0,14 %7
  • Gastroenterologie0,12 %6
  • Geriatrie0,12 %6
  • Orthopädie0,079 %4
  • Intensivmedizin0,059 %3
  • Kardiologie0,059 %3
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,039 %2
  • Nephrologie0,039 %2
  • Neonatologie0,020 %1
  • Pneumologie0,020 %1
  • Rheumatologie0,020 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu N31.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis21

Blasenfunktionsstörung
Primärschlüssel
Blasenschwäche
Primärschlüssel
Funktionelle Blasenentleerungsstörung
Primärschlüssel
Funktionelle Harnabflussstörung
Primärschlüssel
Harnblasendysfunktion
Primärschlüssel
Harnblasenfunktionsstörung
Primärschlüssel
Harnblaseninstabilität
Primärschlüssel
Harnblasenschwäche
Primärschlüssel
Hypersensitive Blase
Primärschlüssel
Instabile Blase
Primärschlüssel
Neurogene Blase
Primärschlüssel
Neurogene Blasenentleerungsstörung
Primärschlüssel
Neurogene Blasenstörung
Primärschlüssel
Neurogene Harnblase
Primärschlüssel
Neurogene Harnblasendysfunktion
Primärschlüssel
Neurogene Harnblasenentleerungsstörung
Primärschlüssel
▸ noch 5 Einträge
Neurogene Miktionsstörung
Primärschlüssel
Neurogene Restharnretention
Primärschlüssel
Neuromuskuläre Blasendysfunktion
Primärschlüssel
Neuromuskuläre Blasenentleerungsstörung
Primärschlüssel
Neuromuskuläre Blasenstörung
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Neuromuskuläre Dysfunktion der Harnblase, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte