DRGSystemDeutschland

N31.81Hypo- und Akontraktilität des Blasenmuskels ohne neurologisches Substrat

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Neurogene Blase / Harnröhrenstriktur nach medizinischen Maßnahmen / Verbrennung oder Verätzung innerer Organe des Urogenitaltraktes — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Lazy bladder

Diagnosehäufigkeit

Die Statistik weist N31.81 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu N31.8 mit allen Subkodes.

Rang 1608 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,006 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 62 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,091 %1,5
1 bis unter 5 Jahre12841,1 %3,7
5 bis unter 10 Jahre5023274,5 %2,8
10 bis unter 15 Jahre5326274,8 %4,7
15 bis unter 18 Jahre8800,73 %4,0
18 bis unter 20 Jahre7430,64 %6,0
20 bis unter 25 Jahre2311122,1 %3,2
25 bis unter 30 Jahre239142,1 %2,8
30 bis unter 35 Jahre3418163,1 %2,5
35 bis unter 40 Jahre399303,5 %3,2
40 bis unter 45 Jahre5527285,0 %2,7
45 bis unter 50 Jahre5518375,0 %2,5
50 bis unter 55 Jahre6726416,1 %2,8
55 bis unter 60 Jahre7327466,6 %2,8
60 bis unter 65 Jahre114526210 %2,5
65 bis unter 70 Jahre8733547,9 %2,8
70 bis unter 75 Jahre10258449,3 %3,3
75 bis unter 80 Jahre113575610 %2,4
80 bis unter 85 Jahre112555710 %2,4
85 bis unter 90 Jahre6538275,9 %2,9
90 bis unter 95 Jahre7520,64 %2,0
ab 95 Jahren1100,091 %2,7

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,4 Tagen (75 bis unter 80 Jahre) und ⌀ 4,7 Tagen (10 bis unter 15 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

5.251 Fälle

Überwiegend Urologie (88 %)

  • Urologie88 %4.597
  • Kinderchirurgie3,5 %186
  • Neurologie1,8 %94
  • Pädiatrie1,6 %84
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,4 %73
  • Übrige 14 Abteilungen4,1 %217
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin1,1 %57
  • Chirurgie0,97 %51
  • Sonstige Fachabteilung0,95 %50
  • Neurochirurgie0,36 %19
  • Orthopädie0,17 %9
  • Geriatrie0,15 %8
  • Intensivmedizin0,13 %7
  • Gastroenterologie0,095 %5
  • Kardiologie0,057 %3
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,038 %2
  • Nephrologie0,038 %2
  • Plastische Chirurgie0,038 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,019 %1
  • Endokrinologie0,019 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu N31.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Akontraktile Blase
PrimärschlüsselPrimär†:N31.81
Akontraktilität des Blasenmuskels ohne neurologisches Substrat
PrimärschlüsselPrimär†:N31.81
Harnblasenträgheit
PrimärschlüsselPrimär†:N31.81
Hypokontraktilität des Blasenmuskels ohne neurologisches Substrat
PrimärschlüsselPrimär†:N31.81
Lazy bladder
PrimärschlüsselPrimär†:N31.81

Änderungen

2010Bestand
Hypo- und Akontraktilität des Blasenmuskels ohne neurologisches Substrat

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte