Wann kann N30.0 Akute Zystitis in Abgrenzung zu N39.0 Harnwegsinfektion, Lokalisation nicht näher bezeichnet kodiert werden?
Die ICD-Schlüsselnummer N39.0 kodiert den Harnwegsinfekt. Welche medizinischen Kriterien rechtfertigen die Kodierung?
Harnwegsinfekt mit Nachweis von Enterococcus faecalis mit Resistenz gegen Glykopeptid-Antibiotika und mit High-Level-Aminoglykosid-Resistenz. Kann hier sowohl B95.2! - Streptokokken, Gruppe D und Enterokokken als Ursache von Krankheiten, die in anderen Kapiteln klassifiziert sind – als auch U80.20!
Krankenversicherung - Krankenhausvergütung - vollstationäre Versorgung eines Harnwegsinfekts mit suprapubischen Blasenkatheter - Kodierung der Hauptdiagnose - N30.0 anstatt T83.5 ICD-10-GM 2009
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1. Erklärt bei einem Streit über Krankenhausvergütung ohne kostenprivilegierte Beteiligte der Kläger einseitig den Rechtsstreit in der Hauptsache für erledigt, ist seine Feststellungsklage begründet, wenn sich die zunächst zulässige und begründete Leistungsklage erledigt hat. 2. Macht sich ein Krankenhaus im Streit über Vergütung Diagnosen zu eigen, die es bisher nicht kodiert und abgerechnet hat, ist es so zu stellen, als habe es eine neue Rechnung mit diesen Diagnosen über den Behandlungsfall erstellt.
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Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.
23.767 Fälle · 51 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 58 % Urologie’24
Rang 144 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,13 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 78 Jahren
| Altersgruppe | Fälle | Männer | Frauen | Anteil | ⌀ Tage |
|---|---|---|---|---|---|
| unter 1 Jahr | 158 | 80 | 78 | 0,66 % | 3,9 |
| 1 bis unter 5 Jahre | 176 | 43 | 133 | 0,74 % | 3,3 |
| 5 bis unter 10 Jahre | 166 | 43 | 123 | 0,70 % | 2,5 |
| 10 bis unter 15 Jahre | 185 | 49 | 136 | 0,78 % | 2,8 |
| 15 bis unter 18 Jahre | 283 | 38 | 245 | 1,2 % | 2,4 |
| 18 bis unter 20 Jahre | 133 | 18 | 115 | 0,56 % | 2,5 |
| 20 bis unter 25 Jahre | 261 | 48 | 213 | 1,1 % | 2,8 |
| 25 bis unter 30 Jahre | 214 | 52 | 162 | 0,90 % | 3,5 |
| 30 bis unter 35 Jahre | 273 | 82 | 191 | 1,1 % | 3,8 |
| 35 bis unter 40 Jahre | 269 | 88 | 181 | 1,1 % | 3,8 |
| 40 bis unter 45 Jahre | 329 | 122 | 207 | 1,4 % | 4,5 |
| 45 bis unter 50 Jahre | 354 | 143 | 211 | 1,5 % | 5,1 |
| 50 bis unter 55 Jahre | 577 | 275 | 302 | 2,4 % | 5,3 |
| 55 bis unter 60 Jahre | 909 | 489 | 420 | 3,8 % | 5,7 |
| 60 bis unter 65 Jahre | 1.393 | 810 | 583 | 5,9 % | 6,0 |
| 65 bis unter 70 Jahre | 1.754 | 1.060 | 694 | 7,4 % | 6,6 |
| 70 bis unter 75 Jahre | 2.537 | 1.522 | 1.015 | 11 % | 7,1 |
| 75 bis unter 80 Jahre | 2.773 | 1.624 | 1.149 | 12 % | 7,5 |
| 80 bis unter 85 Jahre | 4.422 | 2.251 | 2.171 | 19 % | 7,8 |
| 85 bis unter 90 Jahre | 4.342 | 2.033 | 2.309 | 18 % | 8,0 |
| 90 bis unter 95 Jahre | 1.776 | 711 | 1.065 | 7,5 % | 7,9 |
| ab 95 Jahren | 483 | 155 | 328 | 2,0 % | 7,1 |
Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.
Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,4 Tagen (15 bis unter 18 Jahre) und ⌀ 8,0 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).
Vor allem Urologie und Innere Medizin (58 % und 27 %)
Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu N30.
Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte
Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.
Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte