N20.1 Ureterstein

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:1234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAUrogenitale Erkrankungen und Symptome mit niedrigen Folgekosten — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln · 1 SEG-4-Empfehlung · 1 weitere Quelle · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Harnleiterstein

Regeln außerhalb des Katalogs4

gilt für Aufnahmen ab 01.09.2020 · auch für Rechnungen, die am 21.07.2020 in MD-Prüfung waren

Ein 32-jähiger Patient sucht aufgrund linksseitiger Flankenschmerzen eine urologische Klinik auf. Bei der Aufnahmeuntersuchung stellt der Urologe, neben einer leichtgradigen Mikrohämaturie und einer sonographisch nachweisbaren linksseitigen Nierenektasie, eine tastbare, druckschmerzhafte Resistenz in der rechten Leiste …

Die Hauptdiagnose wird definiert als:

Wie ist das Vorliegen einer Harnstauungsniere infolge eines Ureterkonkrementes zu verschlüsseln?

BSGBSG, Urteil vom 09.04.2019: Vergütung stationärer Krankenhausbehandlung – Kodierung einer Schlüsselnummer des Alphabetischen Verzeichnisses zum ICD-10-GM 2011 für Fallp …09.04.2019

Ob das Krankenhaus für eine Fallpauschale nach den Deutschen Kodierrichtlinien eine Schlüsselnummer des Alphabetischen Verzeichnisses zum ICD-10-GM zu kodieren hat, ist durch Rückgriff auf das Systematische Verzeichnis zum ICD-10-GM zu überprüfen.

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Kodetext N20.1 im Jahrgang 2026 →

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

48.912 Fälle · 70 % Männer · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 87 % Urologie’24

Rang 53 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,27 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 52 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000–1,0
1 bis unter 5 Jahre171340,035 %3,1
5 bis unter 10 Jahre282080,057 %3,6
10 bis unter 15 Jahre8252300,17 %3,1
15 bis unter 18 Jahre195931020,40 %2,6
18 bis unter 20 Jahre3381761620,69 %2,7
20 bis unter 25 Jahre1.6519996523,4 %2,6
25 bis unter 30 Jahre2.6671.8668015,5 %2,6
30 bis unter 35 Jahre3.6102.5311.0797,4 %2,6
35 bis unter 40 Jahre4.4823.2221.2609,2 %2,6
40 bis unter 45 Jahre4.4903.2361.2549,2 %2,8
45 bis unter 50 Jahre4.5013.3041.1979,2 %2,7
50 bis unter 55 Jahre4.8273.4201.4079,9 %2,7
55 bis unter 60 Jahre5.6614.0731.58812 %2,8
60 bis unter 65 Jahre5.2353.7031.53211 %2,9
65 bis unter 70 Jahre3.9862.7481.2388,1 %3,0
70 bis unter 75 Jahre2.9031.9379665,9 %3,2
75 bis unter 80 Jahre1.8241.2106143,7 %3,4
80 bis unter 85 Jahre1.4609165443,0 %3,5
85 bis unter 90 Jahre7704373331,6 %3,7
90 bis unter 95 Jahre16677890,34 %4,1
ab 95 Jahren199100,039 %3,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,6 Tagen (30 bis unter 35 Jahre) und ⌀ 3,7 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

101.166 Fälle

Überwiegend Urologie (87 %)

  • Urologie87 %88.331
  • Innere Medizin6,1 %6.145
  • Chirurgie4,1 %4.137
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,84 %850
  • Gastroenterologie0,51 %514
  • Übrige 24 Abteilungen1,2 %1.189
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie0,48 %490
  • Kinderchirurgie0,19 %188
  • Sonstige Fachabteilung0,11 %114
  • Nephrologie0,10 %106
  • Kardiologie0,077 %78
  • Intensivmedizin0,061 %62
  • Geriatrie0,046 %47
  • Neurologie0,020 %20
  • Unfallchirurgie0,018 %18
  • Orthopädie0,012 %12
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,011 %11
  • Geburtshilfe0,009 %9
  • Endokrinologie0,008 %8
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,008 %8
  • Gefäßchirurgie0,003 %3
  • Neurochirurgie0,003 %3
  • Rheumatologie0,003 %3
  • Nuklearmedizin0,002 %2
  • Pneumologie0,002 %2
  • Dermatologie0,001 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,001 %1
  • Herzchirurgie0,001 %1
  • Kinderkardiologie0,001 %1
  • Strahlenheilkunde0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu N20.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis24

Eingeklemmter Harnleiterstein
Primärschlüssel
Eingeklemmter Ureterstein
Primärschlüssel
Harnleitergrieß
Primärschlüssel
Harnleiterkolik durch Stein
Primärschlüssel
Harnleiterkonkrement
Primärschlüssel
Harnleiterstein
Primärschlüssel
Hoher Harnleiterstein
Primärschlüssel
Hoher Harnleiterstein mit Stauung
Primärschlüssel
Hoher Harnleiterstein ohne Stauung
Primärschlüssel
Hoher Ureterstein
Primärschlüssel
Hoher Ureterstein mit Stauung
Primärschlüssel
Hoher Ureterstein ohne Stauung
Primärschlüssel
Prävesikaler Harnleiterstein
Primärschlüssel
Prävesikaler Ureterstein
Primärschlüssel
Tiefsitzender Harnleiterstein
Primärschlüssel
Tiefsitzender Ureterstein
Primärschlüssel
▸ noch 8 Einträge
Uretergrieß
Primärschlüssel
Ureteritis durch Stein
Primärschlüssel
Ureterkolik durch Stein
Primärschlüssel
Ureterkonkrement
Primärschlüssel
Ureterobstruktion durch Stein
Primärschlüssel
Ureterolithiasis
Primärschlüssel
Ureterozelenstein
Primärschlüssel
Ureterstein
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Ureterstein

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte