N15.8 Sonstige näher bezeichnete tubulointerstitielle Nierenkrankheiten

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSANephritis und Nierenfunktionsstörung / Zystitis / Harnröhrenstriktur / Andere Erkrankungen der Harnwege — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 2Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 2 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

56 Fälle · 63 % Frauen · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 65 % Urologie’23

Rang 4684 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 56, der Frauen ab etwa 33 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2203,6 %15,5
1 bis unter 5 Jahre1011,8 %3,0
5 bis unter 10 Jahre2023,6 %1,5
10 bis unter 15 Jahre3125,4 %2,0
15 bis unter 18 Jahre4047,1 %6,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre2023,6 %5,5
25 bis unter 30 Jahre2113,6 %23,0
30 bis unter 35 Jahre91816 %2,8
35 bis unter 40 Jahre5238,9 %1,6
40 bis unter 45 Jahre3125,4 %3,3
45 bis unter 50 Jahre4227,1 %2,0
50 bis unter 55 Jahre2023,6 %2,0
55 bis unter 60 Jahre4317,1 %9,3
60 bis unter 65 Jahre5148,9 %9,2
65 bis unter 70 Jahre5418,9 %3,6
70 bis unter 75 Jahre1101,8 %13,0
75 bis unter 80 Jahre2203,6 %2,5
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

1.915 Fälle

Überwiegend Urologie (65 %)

  • Urologie65 %1.252
  • Innere Medizin19 %357
  • Chirurgie3,7 %71
  • Nephrologie2,9 %55
  • Pädiatrie2,3 %44
  • Übrige 20 Abteilungen7,1 %136
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie1,8 %35
  • Geriatrie1,1 %22
  • Intensivmedizin1,1 %22
  • Kardiologie0,52 %10
  • Kinderchirurgie0,47 %9
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,31 %6
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,31 %6
  • Neurologie0,26 %5
  • Pneumologie0,21 %4
  • Orthopädie0,16 %3
  • Sonstige Fachabteilung0,16 %3
  • Neonatologie0,10 %2
  • Neurochirurgie0,10 %2
  • Endokrinologie0,052 %1
  • Gefäßchirurgie0,052 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,052 %1
  • Kinderkardiologie0,052 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,052 %1
  • Rheumatologie0,052 %1
  • Thoraxchirurgie0,052 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu N15.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

Gitelman-Syndrom
358Primärschlüssel
Nierengranulom
Primärschlüssel
Nierentubulusdefekt-Histidinurie-Syndrom
2158Kreuz / Stern

Seltene Erkrankungen (Orpha)2

358
Gitelman-Syndrom
2158
Histidinurie-Nierentubulusdefekt-Syndromhistorisch

Änderungen

2010Bestand
Sonstige näher bezeichnete tubulointerstitielle Nierenkrankheiten

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte