DRGSystemDeutschland

N15.1-Nierenabszess und perinephritischer Abszess

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA’25
Uropathie und Abszesse im Nierensystem — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes2

N15.10NierenabszessMorbi-RSA’25
N15.11Perinephritischer AbszessMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 1145 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,011 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 66 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3120,15 %8,3
1 bis unter 5 Jahre6240,31 %13,8
5 bis unter 10 Jahre10370,52 %11,9
10 bis unter 15 Jahre9450,46 %11,0
15 bis unter 18 Jahre184140,93 %8,0
18 bis unter 20 Jahre233201,2 %7,9
20 bis unter 25 Jahre5210422,7 %7,7
25 bis unter 30 Jahre4310332,2 %8,7
30 bis unter 35 Jahre677603,5 %9,4
35 bis unter 40 Jahre556492,8 %9,3
40 bis unter 45 Jahre7924554,1 %10,5
45 bis unter 50 Jahre7525503,9 %12,5
50 bis unter 55 Jahre11646706,0 %12,4
55 bis unter 60 Jahre14558877,5 %14,5
60 bis unter 65 Jahre2179712011 %13,7
65 bis unter 70 Jahre2299613312 %13,8
70 bis unter 75 Jahre2409814212 %14,8
75 bis unter 80 Jahre2098212711 %13,9
80 bis unter 85 Jahre173681058,9 %15,9
85 bis unter 90 Jahre13243896,8 %13,1
90 bis unter 95 Jahre3111201,6 %14,7
ab 95 Jahren6150,31 %8,7

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 7,7 Tagen (20 bis unter 25 Jahre) und ⌀ 15,9 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

1.915 Fälle

Überwiegend Urologie (65 %)

  • Urologie65 %1.252
  • Innere Medizin19 %357
  • Chirurgie3,7 %71
  • Nephrologie2,9 %55
  • Pädiatrie2,3 %44
  • Übrige 20 Abteilungen7,1 %136
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie1,8 %35
  • Geriatrie1,1 %22
  • Intensivmedizin1,1 %22
  • Kardiologie0,52 %10
  • Kinderchirurgie0,47 %9
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,31 %6
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,31 %6
  • Neurologie0,26 %5
  • Pneumologie0,21 %4
  • Orthopädie0,16 %3
  • Sonstige Fachabteilung0,16 %3
  • Neonatologie0,10 %2
  • Neurochirurgie0,10 %2
  • Endokrinologie0,052 %1
  • Gefäßchirurgie0,052 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,052 %1
  • Kinderkardiologie0,052 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,052 %1
  • Rheumatologie0,052 %1
  • Thoraxchirurgie0,052 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu N15.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Nierenabszess und perinephritischer Abszess

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte