N14.- Arzneimittel- und schwermetallinduzierte tubulointerstitielle und tubuläre Krankheitszustände

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Kodierhinweis:

Soll die toxische Substanz angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Subkodes5

N14.0 Analgetika-Nephropathie15 – 124Morbi-RSA
N14.1 Nephropathie durch sonstige Arzneimittel, Drogen und biologisch aktive SubstanzenMorbi-RSA
N14.2 Nephropathie durch nicht näher bezeichnete(s) Arzneimittel, Droge oder biologisch aktive SubstanzMorbi-RSA
N14.3 Nephropathie durch SchwermetalleMorbi-RSA
N14.4 Toxische Nephropathie, anderenorts nicht klassifiziertMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

77 Fälle · 58 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 55 % Innere Medizin’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter N14.-.

Rang 1283 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 60, der Frauen ab etwa 69 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1101,3 %4,0
15 bis unter 18 Jahre4225,2 %4,8
18 bis unter 20 Jahre1101,3 %1,0
20 bis unter 25 Jahre2202,6 %3,0
25 bis unter 30 Jahre5506,5 %4,4
30 bis unter 35 Jahre2202,6 %4,0
35 bis unter 40 Jahre2112,6 %2,0
40 bis unter 45 Jahre3123,9 %1,3
45 bis unter 50 Jahre1011,3 %2,0
50 bis unter 55 Jahre7439,1 %5,3
55 bis unter 60 Jahre5326,5 %7,0
60 bis unter 65 Jahre1210216 %6,3
65 bis unter 70 Jahre95412 %7,3
70 bis unter 75 Jahre6067,8 %6,8
75 bis unter 80 Jahre7439,1 %7,9
80 bis unter 85 Jahre6247,8 %8,3
85 bis unter 90 Jahre3123,9 %9,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren1101,3 %3,0

Behandelnde Fachabteilung

77 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Nephrologie (55 % und 18 %)

  • Innere Medizin55 %42
  • Nephrologie18 %14
  • Pneumologie6,5 %5
  • Pädiatrie6,5 %5
  • Dermatologie2,6 %2
  • Übrige 7 Abteilungen12 %9
▸ Übrige einzeln
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe2,6 %2
  • Urologie2,6 %2
  • Chirurgie1,3 %1
  • Gastroenterologie1,3 %1
  • Geriatrie1,3 %1
  • Intensivmedizin1,3 %1
  • Kardiologie1,3 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Arzneimittel- und schwermetallinduzierte tubulointerstitielle und tubuläre Krankheitszustände

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte