N11.8 Sonstige chronische tubulointerstitielle Nephritis

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSANephritis und Nierenfunktionsstörung / Zystitis / Harnröhrenstriktur / Andere Erkrankungen der Harnwege — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 2Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 2 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Nichtobstruktive chronische Pyelonephritis o.n.A.

Diagnosehäufigkeit

239 Fälle · 54 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 74 % Urologie’22

Rang 3112 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 62 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre2020,84 %12,5
10 bis unter 15 Jahre2110,84 %4,0
15 bis unter 18 Jahre2200,84 %5,0
18 bis unter 20 Jahre2020,84 %4,0
20 bis unter 25 Jahre6332,5 %4,7
25 bis unter 30 Jahre3121,3 %4,7
30 bis unter 35 Jahre9633,8 %6,6
35 bis unter 40 Jahre8533,3 %5,3
40 bis unter 45 Jahre11744,6 %6,9
45 bis unter 50 Jahre15876,3 %4,2
50 bis unter 55 Jahre15876,3 %8,9
55 bis unter 60 Jahre32161613 %6,3
60 bis unter 65 Jahre33221114 %6,3
65 bis unter 70 Jahre2591610 %10,5
70 bis unter 75 Jahre33191414 %9,6
75 bis unter 80 Jahre191277,9 %11,8
80 bis unter 85 Jahre198117,9 %7,3
85 bis unter 90 Jahre3121,3 %19,7
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

844 Fälle

Überwiegend Urologie (74 %)

  • Urologie74 %628
  • Innere Medizin10 %85
  • Pädiatrie4,9 %41
  • Nephrologie3,7 %31
  • Chirurgie2,1 %18
  • Übrige 11 Abteilungen4,9 %41
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie0,95 %8
  • Geriatrie0,95 %8
  • Kinderchirurgie0,95 %8
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,71 %6
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,36 %3
  • Intensivmedizin0,24 %2
  • Sonstige Fachabteilung0,24 %2
  • Gefäßchirurgie0,12 %1
  • Kardiologie0,12 %1
  • Neurochirurgie0,12 %1
  • Rheumatologie0,12 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu N11.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Chronische nichtobstruktive tubulointerstitielle Nephritis
Primärschlüssel
IgG4-assoziierte Nierenkrankheit
449395Primärschlüssel
Karyomegale interstitielle Nephritis
401996Primärschlüssel
Nichtobstruktive chronische Pyelonephritis
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)2

449395
IgG4-assoziierte NierenkrankheitSubtypNephropathie, IgG4-assoziierte
401996
Karyomegale interstitielle NephritisKIN · Systemische Karyomegalie

Änderungen

2010Bestand
Sonstige chronische tubulointerstitielle Nephritis

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte