DRGSystemDeutschland

N11.8Sonstige chronische tubulointerstitielle Nephritis

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Nephritis und Nierenfunktionsstörung / Zystitis / Harnröhrenstriktur / Andere Erkrankungen der Harnwege — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 2
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 2 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Nichtobstruktive chronische Pyelonephritis o.n.A.

Diagnosehäufigkeit

Rang 2905 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 63 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre2020,70 %3,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1100,35 %5,0
15 bis unter 18 Jahre2020,70 %–
18 bis unter 20 Jahre6332,1 %34,0
20 bis unter 25 Jahre4221,4 %4,8
25 bis unter 30 Jahre9453,2 %2,5
30 bis unter 35 Jahre15785,3 %10,5
35 bis unter 40 Jahre7162,5 %3,8
40 bis unter 45 Jahre12664,2 %6,4
45 bis unter 50 Jahre8532,8 %8,0
50 bis unter 55 Jahre2614129,1 %7,8
55 bis unter 60 Jahre2311128,1 %5,7
60 bis unter 65 Jahre40221814 %6,7
65 bis unter 70 Jahre43232015 %7,4
70 bis unter 75 Jahre34171712 %6,9
75 bis unter 80 Jahre201197,0 %7,9
80 bis unter 85 Jahre239148,1 %9,8
85 bis unter 90 Jahre10553,5 %8,3
90 bis unter 95 Jahre000–3,0
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

937 Fälle

Überwiegend Urologie (74 %)

  • Urologie74 %690
  • Innere Medizin12 %109
  • Nephrologie4,9 %46
  • Pädiatrie3,7 %35
  • Chirurgie1,9 %18
  • Übrige 11 Abteilungen4,2 %39
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie1,3 %12
  • Gastroenterologie1,1 %10
  • Geriatrie0,53 %5
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,43 %4
  • Kardiologie0,21 %2
  • Endokrinologie0,11 %1
  • Gefäßchirurgie0,11 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,11 %1
  • Intensivmedizin0,11 %1
  • Kinderkardiologie0,11 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,11 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu N11.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Chronische nichtobstruktive tubulointerstitielle Nephritis
PrimärschlüsselPrimär†:N11.8
IgG4-assoziierte Nierenkrankheit
PrimärschlüsselPrimär†:N11.8449395
Karyomegale interstitielle Nephritis
PrimärschlüsselPrimär†:N11.8401996
Nichtobstruktive chronische Pyelonephritis
PrimärschlüsselPrimär†:N11.8

Seltene Erkrankungen (Orpha)2

449395
IgG4-assoziierte NierenkrankheitSubtypNephropathie, IgG4-assoziierte
401996
Karyomegale interstitielle NephritisKIN · Systemische Karyomegalie

Änderungen

2010Bestand
Sonstige chronische tubulointerstitielle Nephritis

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte