M86.55 Sonstige chronische hämatogene Osteomyelitis: Beckenregion und Oberschenkel [Becken, Femur, Gesäß, Hüfte, Hüftgelenk, Iliosakralgelenk]

ICD-10-GM 2021Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAOsteomyelitis / Nekrotisierende Fasziitis — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel · 2 SEG-4-Empfehlungen · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs3

BfArM-FAQOsteomyelitis nach medizinischen Maßnahmen09.12.2015
seit Jahrgang 2016gilt über M86.-

Wie ist eine Osteomyelitis (Osteitis) nach medizinischen Maßnahmen zu kodieren?

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seit ICD-10-GM 2016

Eine Osteomyelitis (Osteitis) nach medizinischen Maßnahmen ist mit einer Schlüsselnummer aus M86.- "Osteomyelitis" zu verschlüsseln. Dies gilt trotz des übergeordneten Exklusivums "Osteopathien nach medizinischen Maßnahmen (M96.-)" unter "Sonstige Osteopathien" (M86-M90). Mit M86.- ist eine spezifische Kodierung sowohl des Zustands als auch der Lokalisation möglich.

ICD-10-SGB-V 1.3 - ICD-10-GM 2015

Wie ist eine Osteomyelitis (Osteitis) nach Osteosynthese zu kodieren?

Eine Osteomyelitis (Osteitis) nach Osteosynthese ist mit einer Schlüsselnummer aus M86.- "Osteomyelitis" zu verschlüsseln. Dies gilt trotz des übergeordneten Exklusivums "Osteopathien nach medizinischen Maßnahmen (M96.-)" unter "Sonstige Osteopathien" (M86-M90). Mit M86.- ist eine spezifische Kodierung sowohl des Zustands als auch der Lokalisation möglich.

Wird die Hauptdiagnose bei stationärer Behandlung eines Patienten mit chronisch fistelnder Osteomyelitis nach osteosynthetischer Versorgung einer Beckenfraktur mit M86.45 Osteomyelitis, Chronische Osteomyelitis mit Fistel, Beckenregion und Oberschenkel oder T84.

gilt über M86.-FoKA: Konsens

Ein Patient wird wegen diabetischen Fußsyndroms mit über zwei Monate bestehendem Ulcus an der Fußaußenseite und darunter freiliegendem 5. Metatarsaleköpfchen stationär aufgenommen.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)16

J01CA
Penicilline mit erweitertem WirkungsspektrumICD:A06.5A06.7A20.1+208
J01CE
Beta-Lactamase-sensitive PenicillineICD:A06.5A06.7A20.1+208
J01CF
Beta-Lactamase-resistente PenicillineICD:A06.5A06.7A20.1+211
J01CG
Beta-Lactamase-InhibitorenICD:A06.5A06.7A20.1+208
J01CR
Kombinationen von Penicillinen, inkl. Beta-Lactamase-InhibitorenICD:A06.5A06.7A20.1+215
J01DB
Cephalosporine der 1. GenerationICD:A06.5A06.7A20.1+215
J01DC
Cephalosporine der 2. GenerationICD:A06.5A06.7A20.1+215
J01DD
Cephalosporine der 3. GenerationICD:A06.5A06.7A20.1+215
J01DE
Cephalosporine der 4. GenerationICD:A06.5A06.7A20.1+215
J01DF
MonobactameICD:A06.5A20.2A21.2+154
J01DH
CarbapenemeICD:A06.5A06.7A20.1+208
J01DI
Andere Cephalosporine und PenemeICD:A06.5A06.7A20.1+204
J01FA
MakrolideICD:A06.5A06.7A20.1+223
J01FF
LincosamideICD:A06.5A06.7A20.1+209
J01MA
FluorchinoloneICD:A06.5A06.7A20.1+223
J01XA
Glycopeptid-AntibiotikaICD:A06.5A06.7A20.1+208

Änderungen

2010Bestand
Sonstige chronische hämatogene Osteomyelitis: Beckenregion und Oberschenkel [Becken, Femur, Gesäß, Hüfte, Hüftgelenk, Iliosakralgelenk]

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2021 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte