Wie ist eine Osteomyelitis (Osteitis) nach medizinischen Maßnahmen zu kodieren?
Eine Osteomyelitis (Osteitis) nach medizinischen Maßnahmen ist mit einer Schlüsselnummer aus M86.- "Osteomyelitis" zu verschlüsseln. Dies gilt trotz des übergeordneten Exklusivums "Osteopathien nach medizinischen Maßnahmen (M96.-)" unter "Sonstige Osteopathien" (M86-M90). Mit M86.- ist eine spezifische Kodierung sowohl des Zustands als auch der Lokalisation möglich.
Eine Osteomyelitis (Osteitis) nach Osteosynthese ist mit einer Schlüsselnummer aus M86.- "Osteomyelitis" zu verschlüsseln. Dies gilt trotz des übergeordneten Exklusivums "Osteopathien nach medizinischen Maßnahmen (M96.-)" unter "Sonstige Osteopathien" (M86-M90). Mit M86.- ist eine spezifische Kodierung sowohl des Zustands als auch der Lokalisation möglich.
Wird die Hauptdiagnose bei stationärer Behandlung eines Patienten mit chronisch fistelnder Osteomyelitis nach osteosynthetischer Versorgung einer Beckenfraktur mit M86.45 Osteomyelitis, Chronische Osteomyelitis mit Fistel, Beckenregion und Oberschenkel oder T84.
Ein Patient wird wegen diabetischen Fußsyndroms mit über zwei Monate bestehendem Ulcus an der Fußaußenseite und darunter freiliegendem 5. Metatarsaleköpfchen stationär aufgenommen.
Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.
878 Fälle · 63 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 29 % Unfallchirurgie’24
Die Statistik weist M86.29 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu M86.2 mit allen Subkodes.
Rang 1799 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,005 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 63, der Frauen ab etwa 70 Jahren
| Altersgruppe | Fälle | Männer | Frauen | Anteil | ⌀ Tage |
|---|---|---|---|---|---|
| unter 1 Jahr | 1 | 1 | 0 | 0,11 % | – |
| 1 bis unter 5 Jahre | 3 | 2 | 1 | 0,34 % | 8,4 |
| 5 bis unter 10 Jahre | 13 | 8 | 5 | 1,5 % | 9,8 |
| 10 bis unter 15 Jahre | 20 | 12 | 8 | 2,3 % | 7,7 |
| 15 bis unter 18 Jahre | 5 | 4 | 1 | 0,57 % | 14,7 |
| 18 bis unter 20 Jahre | 6 | 4 | 2 | 0,68 % | 5,5 |
| 20 bis unter 25 Jahre | 16 | 10 | 6 | 1,8 % | 12,8 |
| 25 bis unter 30 Jahre | 15 | 9 | 6 | 1,7 % | 14,8 |
| 30 bis unter 35 Jahre | 20 | 17 | 3 | 2,3 % | 10,8 |
| 35 bis unter 40 Jahre | 29 | 19 | 10 | 3,3 % | 24,4 |
| 40 bis unter 45 Jahre | 32 | 27 | 5 | 3,6 % | 17,0 |
| 45 bis unter 50 Jahre | 34 | 30 | 4 | 3,9 % | 15,6 |
| 50 bis unter 55 Jahre | 53 | 35 | 18 | 6,0 % | 18,5 |
| 55 bis unter 60 Jahre | 73 | 56 | 17 | 8,3 % | 20,2 |
| 60 bis unter 65 Jahre | 114 | 75 | 39 | 13 % | 18,7 |
| 65 bis unter 70 Jahre | 104 | 64 | 40 | 12 % | 23,4 |
| 70 bis unter 75 Jahre | 109 | 74 | 35 | 12 % | 19,8 |
| 75 bis unter 80 Jahre | 66 | 33 | 33 | 7,5 % | 18,5 |
| 80 bis unter 85 Jahre | 91 | 47 | 44 | 10 % | 18,8 |
| 85 bis unter 90 Jahre | 53 | 21 | 32 | 6,0 % | 15,5 |
| 90 bis unter 95 Jahre | 17 | 8 | 9 | 1,9 % | 17,5 |
| ab 95 Jahren | 4 | 0 | 4 | 0,46 % | 20,6 |
Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.
Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 15,5 Tagen (85 bis unter 90 Jahre) und ⌀ 23,4 Tagen (65 bis unter 70 Jahre).
Keine Abteilung überwiegt — die größte, Unfallchirurgie, hat 29 %
Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu M86.
Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte
Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.
Quelle: ICD-10-GM, Version 2024 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte