M84.3- Stressfraktur, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSASonstige Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Stressfraktur o.n.A.

Exklusive:

Stressfraktur eines Wirbels M48.4-

Subkodes10

M84.30 Mehrere LokalisationenMorbi-RSA
M84.31 Schulterregion [Klavikula, Skapula, Akromioklavikular-, Schulter-, Sternoklavikulargelenk]Morbi-RSA
M84.32 Oberarm [Humerus, Ellenbogengelenk]Morbi-RSA
M84.33 Unterarm [Radius, Ulna, Handgelenk]Morbi-RSA
M84.34 Hand [Finger, Handwurzel, Mittelhand, Gelenke zwischen diesen Knochen]Morbi-RSA
M84.35 Beckenregion und Oberschenkel [Becken, Femur, Gesäß, Hüfte, Hüftgelenk, Iliosakralgelenk]Morbi-RSA
M84.36 Unterschenkel [Fibula, Tibia, Kniegelenk]Morbi-RSA
M84.37 Knöchel und Fuß [Fußwurzel, Mittelfuß, Zehen, Sprunggelenk, sonstige Gelenke des Fußes]Morbi-RSA
M84.38 Sonstige [Hals, Kopf, Rippen, Rumpf, Schädel, Wirbelsäule]Morbi-RSA
M84.39 Nicht näher bezeichnete LokalisationMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

693 Fälle · 74 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 37 % Unfallchirurgie’22

Rang 2007 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 65, der Frauen ab etwa 78 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1010,14 %2,0
5 bis unter 10 Jahre2020,29 %2,5
10 bis unter 15 Jahre3120,43 %3,0
15 bis unter 18 Jahre3120,43 %1,7
18 bis unter 20 Jahre4220,58 %4,0
20 bis unter 25 Jahre11561,6 %4,6
25 bis unter 30 Jahre10731,4 %3,1
30 bis unter 35 Jahre14772,0 %2,9
35 bis unter 40 Jahre13581,9 %5,1
40 bis unter 45 Jahre13491,9 %5,8
45 bis unter 50 Jahre16882,3 %5,1
50 bis unter 55 Jahre251693,6 %4,7
55 bis unter 60 Jahre4818306,9 %8,5
60 bis unter 65 Jahre5017337,2 %9,7
65 bis unter 70 Jahre5014367,2 %9,6
70 bis unter 75 Jahre69155410,0 %13,2
75 bis unter 80 Jahre98168214 %11,6
80 bis unter 85 Jahre1332710619 %14,3
85 bis unter 90 Jahre93147913 %14,6
90 bis unter 95 Jahre314274,5 %15,3
ab 95 Jahren6240,87 %15,0

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 9,6 Tagen (65 bis unter 70 Jahre) und ⌀ 14,6 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

19.890 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Unfallchirurgie, hat 37 %

  • Unfallchirurgie37 %7.357
  • Chirurgie27 %5.311
  • Orthopädie19 %3.851
  • Plastische Chirurgie5,0 %1.000
  • Geriatrie3,1 %610
  • Übrige 24 Abteilungen8,9 %1.761
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin2,3 %451
  • Neurochirurgie1,7 %335
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie1,5 %301
  • Kinderchirurgie0,75 %150
  • Sonstige Fachabteilung0,51 %102
  • Pädiatrie0,41 %82
  • Neurologie0,33 %65
  • Thoraxchirurgie0,24 %47
  • Herzchirurgie0,20 %40
  • Kardiologie0,17 %34
  • Gastroenterologie0,12 %24
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,12 %24
  • Intensivmedizin0,10 %20
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,075 %15
  • Pneumologie0,075 %15
  • Urologie0,075 %15
  • Rheumatologie0,045 %9
  • Gefäßchirurgie0,040 %8
  • Strahlenheilkunde0,035 %7
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,030 %6
  • Nephrologie0,030 %6
  • Endokrinologie0,010 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,010 %2
  • Kinderkardiologie0,005 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu M84.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Stressfraktur, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte