DRGSystemDeutschland

M80.4-Arzneimittelinduzierte Osteoporose mit pathologischer Fraktur

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Andere schwere Verletzungen und Verletzungsfolgen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Kodierhinweis:

Soll die Substanz angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Subkodes10

M80.40Mehrere LokalisationenChronischeMorbi-RSA’25
M80.41Schulterregion [Klavikula, Skapula, Akromioklavikular-, Schulter-, Sternoklavikulargelenk]ChronischeMorbi-RSA’25
M80.42Oberarm [Humerus, Ellenbogengelenk]ChronischeMorbi-RSA’25
M80.43Unterarm [Radius, Ulna, Handgelenk]ChronischeMorbi-RSA’25
M80.44Hand [Finger, Handwurzel, Mittelhand, Gelenke zwischen diesen Knochen]ChronischeMorbi-RSA’25
M80.45Beckenregion und Oberschenkel [Becken, Femur, Gesäß, Hüfte, Hüftgelenk, Iliosakralgelenk]ChronischeMorbi-RSA’25
M80.46Unterschenkel [Fibula, Tibia, Kniegelenk]ChronischeMorbi-RSA’25
M80.47Knöchel und Fuß [Fußwurzel, Mittelfuß, Zehen, Sprunggelenk, sonstige Gelenke des Fußes]ChronischeMorbi-RSA’25
M80.48Sonstige [Hals, Kopf, Rippen, Rumpf, Schädel, Wirbelsäule]ChronischeMorbi-RSA’25
M80.49Nicht näher bezeichnete LokalisationChronischeMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 2132 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 73 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000–2,0
5 bis unter 10 Jahre1100,16 %1,0
10 bis unter 15 Jahre3210,48 %1,0
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000–1,0
20 bis unter 25 Jahre1010,16 %8,0
25 bis unter 30 Jahre3300,48 %7,5
30 bis unter 35 Jahre3210,48 %13,8
35 bis unter 40 Jahre2110,32 %11,6
40 bis unter 45 Jahre5320,80 %8,5
45 bis unter 50 Jahre249153,8 %9,7
50 bis unter 55 Jahre3010204,8 %10,1
55 bis unter 60 Jahre3915246,3 %11,3
60 bis unter 65 Jahre5624329,0 %11,5
65 bis unter 70 Jahre84305413 %12,3
70 bis unter 75 Jahre93326115 %12,5
75 bis unter 80 Jahre94247015 %13,7
80 bis unter 85 Jahre100267416 %12,9
85 bis unter 90 Jahre76195712 %14,9
90 bis unter 95 Jahre10281,6 %13,6
ab 95 Jahren000–15,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 11,3 Tagen (55 bis unter 60 Jahre) und ⌀ 14,9 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

30.464 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 23 %

  • Chirurgie23 %7.035
  • Orthopädie23 %6.900
  • Unfallchirurgie19 %5.860
  • Geriatrie13 %4.012
  • Neurochirurgie7,9 %2.401
  • Übrige 24 Abteilungen14 %4.256
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin7,8 %2.388
  • Sonstige Fachabteilung2,4 %745
  • Neurologie1,4 %415
  • Rheumatologie1,0 %307
  • Gastroenterologie0,32 %99
  • Kardiologie0,28 %86
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,17 %51
  • Nephrologie0,13 %40
  • Pädiatrie0,075 %23
  • Pneumologie0,069 %21
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,062 %19
  • Urologie0,043 %13
  • Intensivmedizin0,039 %12
  • Endokrinologie0,020 %6
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,020 %6
  • Gefäßchirurgie0,016 %5
  • Kinderchirurgie0,016 %5
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,016 %5
  • Plastische Chirurgie0,010 %3
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,007 %2
  • Strahlenheilkunde0,007 %2
  • Augenheilkunde0,003 %1
  • Dermatologie0,003 %1
  • Thoraxchirurgie0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu M80.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Arzneimittelinduzierte Osteoporose mit pathologischer Fraktur

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte