M80.24 Inaktivitätsosteoporose mit pathologischer Fraktur: Hand [Finger, Handwurzel, Mittelhand, Gelenke zwischen diesen Knochen]

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAndere schwere Verletzungen und Verletzungsfolgen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

Wie ist eine pathologische Fraktur bei bösartigen Neubildungen zu verschlüsseln? Wie ist eine pathologische Fraktur bei Osteoporose zu verschlüsseln?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

305 Fälle · 60 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 24 % Chirurgie’22

Die Statistik weist M80.24 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu M80.2 mit allen Subkodes.

Rang 2851 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 77, der Frauen ab etwa 82 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1100,33 %1,0
5 bis unter 10 Jahre7432,3 %3,0
10 bis unter 15 Jahre9633,0 %4,0
15 bis unter 18 Jahre5501,6 %7,4
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre1100,33 %4,0
25 bis unter 30 Jahre1100,33 %3,0
30 bis unter 35 Jahre1100,33 %5,0
35 bis unter 40 Jahre3210,98 %13,0
40 bis unter 45 Jahre3210,98 %9,3
45 bis unter 50 Jahre3030,98 %10,0
50 bis unter 55 Jahre9633,0 %13,1
55 bis unter 60 Jahre174135,6 %15,4
60 bis unter 65 Jahre12573,9 %6,5
65 bis unter 70 Jahre17985,6 %9,5
70 bis unter 75 Jahre181085,9 %14,3
75 bis unter 80 Jahre38152312 %10,8
80 bis unter 85 Jahre77245325 %12,2
85 bis unter 90 Jahre50193116 %17,9
90 bis unter 95 Jahre266208,5 %17,2
ab 95 Jahren7252,3 %13,4

Behandelnde Fachabteilung

29.835 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 24 %

  • Chirurgie24 %7.079
  • Orthopädie24 %7.072
  • Unfallchirurgie20 %5.824
  • Geriatrie12 %3.534
  • Innere Medizin7,8 %2.340
  • Übrige 23 Abteilungen13 %3.986
▸ Übrige einzeln
  • Neurochirurgie7,2 %2.146
  • Sonstige Fachabteilung2,1 %639
  • Neurologie1,3 %393
  • Rheumatologie1,1 %343
  • Gastroenterologie0,43 %128
  • Kardiologie0,31 %93
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,15 %44
  • Nephrologie0,12 %36
  • Intensivmedizin0,10 %31
  • Pneumologie0,097 %29
  • Pädiatrie0,067 %20
  • Urologie0,064 %19
  • Kinderchirurgie0,047 %14
  • Endokrinologie0,044 %13
  • Strahlenheilkunde0,034 %10
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,023 %7
  • Gefäßchirurgie0,020 %6
  • Plastische Chirurgie0,013 %4
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,013 %4
  • Thoraxchirurgie0,010 %3
  • Herzchirurgie0,007 %2
  • Dermatologie0,003 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu M80.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Inaktivitätsosteoporose mit pathologischer Fraktur: Hand [Finger, Handwurzel, Mittelhand, Gelenke zwischen diesen Knochen]

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte