M80.0- Postmenopausale Osteoporose mit pathologischer Fraktur

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSAAndere schwere Verletzungen und Verletzungsfolgen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
30 – 124Altersbeschränkung: 30 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

Wie ist eine pathologische Fraktur bei bösartigen Neubildungen zu verschlüsseln? Wie ist eine pathologische Fraktur bei Osteoporose zu verschlüsseln?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes10

M80.00 Mehrere Lokalisationenweiblich30 – 124Morbi-RSA⚖ 1
M80.01 Schulterregion [Klavikula, Skapula, Akromioklavikular-, Schulter-, Sternoklavikulargelenk]weiblich30 – 124Morbi-RSA⚖ 1
M80.02 Oberarm [Humerus, Ellenbogengelenk]weiblich30 – 124Morbi-RSA⚖ 1
M80.03 Unterarm [Radius, Ulna, Handgelenk]weiblich30 – 124Morbi-RSA⚖ 1
M80.04 Hand [Finger, Handwurzel, Mittelhand, Gelenke zwischen diesen Knochen]weiblich30 – 124Morbi-RSA⚖ 1
M80.05 Beckenregion und Oberschenkel [Becken, Femur, Gesäß, Hüfte, Hüftgelenk, Iliosakralgelenk]weiblich30 – 124Morbi-RSA⚖ 1
M80.06 Unterschenkel [Fibula, Tibia, Kniegelenk]weiblich30 – 124Morbi-RSA⚖ 1
M80.07 Knöchel und Fuß [Fußwurzel, Mittelfuß, Zehen, Sprunggelenk, sonstige Gelenke des Fußes]weiblich30 – 124Morbi-RSA⚖ 1
M80.08 Sonstige [Hals, Kopf, Rippen, Rumpf, Schädel, Wirbelsäule]weiblich30 – 124Morbi-RSA⚖ 1
M80.09 Nicht näher bezeichnete Lokalisationweiblich30 – 124Morbi-RSA⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

11.800 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 23 % Chirurgie’23

Rang 288 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,067 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 82 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre1010,008 %5,0
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre2020,017 %12,5
45 bis unter 50 Jahre5050,042 %8,0
50 bis unter 55 Jahre330330,28 %5,9
55 bis unter 60 Jahre19001901,6 %8,2
60 bis unter 65 Jahre44304433,8 %9,0
65 bis unter 70 Jahre77307736,6 %9,6
70 bis unter 75 Jahre1.35001.35011 %10,6
75 bis unter 80 Jahre1.81501.81515 %12,0
80 bis unter 85 Jahre3.38703.38729 %12,5
85 bis unter 90 Jahre2.69902.69923 %12,8
90 bis unter 95 Jahre92109217,8 %13,0
ab 95 Jahren18101811,5 %11,7

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 8,2 Tagen (55 bis unter 60 Jahre) und ⌀ 13,0 Tagen (90 bis unter 95 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

30.464 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 23 %

  • Chirurgie23 %7.035
  • Orthopädie23 %6.900
  • Unfallchirurgie19 %5.860
  • Geriatrie13 %4.012
  • Neurochirurgie7,9 %2.401
  • Übrige 24 Abteilungen14 %4.256
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin7,8 %2.388
  • Sonstige Fachabteilung2,4 %745
  • Neurologie1,4 %415
  • Rheumatologie1,0 %307
  • Gastroenterologie0,32 %99
  • Kardiologie0,28 %86
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,17 %51
  • Nephrologie0,13 %40
  • Pädiatrie0,075 %23
  • Pneumologie0,069 %21
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,062 %19
  • Urologie0,043 %13
  • Intensivmedizin0,039 %12
  • Endokrinologie0,020 %6
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,020 %6
  • Gefäßchirurgie0,016 %5
  • Kinderchirurgie0,016 %5
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,016 %5
  • Plastische Chirurgie0,010 %3
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,007 %2
  • Strahlenheilkunde0,007 %2
  • Augenheilkunde0,003 %1
  • Dermatologie0,003 %1
  • Thoraxchirurgie0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu M80.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Postmenopausale Osteoporose mit pathologischer Fraktur

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte