DRGSystemDeutschland

M71.0-Schleimbeutelabszess

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA’25
Sonstige Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes10

M71.00Mehrere LokalisationenMorbi-RSA’25
M71.01Schulterregion [Klavikula, Skapula, Akromioklavikular-, Schulter-, Sternoklavikulargelenk]Morbi-RSA’25
M71.02Oberarm [Humerus, Ellenbogengelenk]Morbi-RSA’25
M71.03Unterarm [Radius, Ulna, Handgelenk]Morbi-RSA’25
M71.04Hand [Finger, Handwurzel, Mittelhand, Gelenke zwischen diesen Knochen]Morbi-RSA’25
M71.05Beckenregion und Oberschenkel [Becken, Femur, Gesäß, Hüfte, Hüftgelenk, Iliosakralgelenk]Morbi-RSA’25
M71.06Unterschenkel [Fibula, Tibia, Kniegelenk]Morbi-RSA’25
M71.07Knöchel und Fuß [Fußwurzel, Mittelfuß, Zehen, Sprunggelenk, sonstige Gelenke des Fußes]Morbi-RSA’25
M71.08Sonstige [Hals, Kopf, Rippen, Rumpf, Schädel, Wirbelsäule]Morbi-RSA’25
M71.09Nicht näher bezeichnete LokalisationMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 1892 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 62, der Frauen ab etwa 68 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1100,12 %4,5
5 bis unter 10 Jahre2110,25 %3,6
10 bis unter 15 Jahre2110,25 %2,3
15 bis unter 18 Jahre3210,37 %4,0
18 bis unter 20 Jahre2200,25 %6,0
20 bis unter 25 Jahre9811,1 %4,4
25 bis unter 30 Jahre121021,5 %7,9
30 bis unter 35 Jahre171612,1 %5,5
35 bis unter 40 Jahre413565,1 %7,5
40 bis unter 45 Jahre454055,6 %6,6
45 bis unter 50 Jahre5240126,5 %8,5
50 bis unter 55 Jahre605467,5 %7,6
55 bis unter 60 Jahre92741811 %8,1
60 bis unter 65 Jahre116922414 %8,6
65 bis unter 70 Jahre7861179,7 %9,7
70 bis unter 75 Jahre83671610 %12,3
75 bis unter 80 Jahre7047238,7 %9,8
80 bis unter 85 Jahre4227155,2 %12,3
85 bis unter 90 Jahre5937227,3 %11,8
90 bis unter 95 Jahre161062,0 %18,1
ab 95 Jahren2200,25 %18,8

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 6,6 Tagen (40 bis unter 45 Jahre) und ⌀ 12,3 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

3.894 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 36 %

  • Chirurgie36 %1.408
  • Unfallchirurgie25 %987
  • Orthopädie17 %654
  • Neurochirurgie9,5 %368
  • Innere Medizin5,9 %228
  • Übrige 22 Abteilungen6,4 %249
▸ Übrige einzeln
  • Geriatrie0,85 %33
  • Pädiatrie0,82 %32
  • Neurologie0,72 %28
  • Sonstige Fachabteilung0,67 %26
  • Kardiologie0,56 %22
  • Kinderchirurgie0,56 %22
  • Plastische Chirurgie0,41 %16
  • Gefäßchirurgie0,33 %13
  • Gastroenterologie0,31 %12
  • Thoraxchirurgie0,21 %8
  • Herzchirurgie0,15 %6
  • Nephrologie0,15 %6
  • Dermatologie0,13 %5
  • Endokrinologie0,10 %4
  • Intensivmedizin0,10 %4
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,077 %3
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,077 %3
  • Rheumatologie0,051 %2
  • Kinderkardiologie0,026 %1
  • Pneumologie0,026 %1
  • Strahlenheilkunde0,026 %1
  • Urologie0,026 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu M71.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Schleimbeutelabszess

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte