M66.5- Spontanruptur von nicht näher bezeichneten Sehnen

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSASonstige Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Ruptur der Muskel-Sehnen-Verbindung, nichttraumatisch

Subkodes10

M66.50 Mehrere LokalisationenMorbi-RSA
M66.51 Schulterregion [Klavikula, Skapula, Akromioklavikular-, Schulter-, Sternoklavikulargelenk]Morbi-RSA
M66.52 Oberarm [Humerus, Ellenbogengelenk]Morbi-RSA
M66.53 Unterarm [Radius, Ulna, Handgelenk]Morbi-RSA
M66.54 Hand [Finger, Handwurzel, Mittelhand, Gelenke zwischen diesen Knochen]Morbi-RSA
M66.55 Beckenregion und Oberschenkel [Becken, Femur, Gesäß, Hüfte, Hüftgelenk, Iliosakralgelenk]Morbi-RSA
M66.56 Unterschenkel [Fibula, Tibia, Kniegelenk]Morbi-RSA
M66.57 Knöchel und Fuß [Fußwurzel, Mittelfuß, Zehen, Sprunggelenk, sonstige Gelenke des Fußes]Morbi-RSA
M66.58 Sonstige [Hals, Kopf, Rippen, Rumpf, Schädel, Wirbelsäule]Morbi-RSA
M66.59 Nicht näher bezeichnete LokalisationMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

160 Fälle · 54 % Männer · Gipfel 50 bis unter 55 Jahre · 36 % Chirurgie’22

Rang 3544 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 57, der Frauen ab etwa 63 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre2111,3 %2,5
15 bis unter 18 Jahre1100,63 %4,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre2111,3 %2,0
25 bis unter 30 Jahre3301,9 %3,0
30 bis unter 35 Jahre7614,4 %2,0
35 bis unter 40 Jahre7524,4 %2,4
40 bis unter 45 Jahre8445,0 %2,5
45 bis unter 50 Jahre10376,3 %3,3
50 bis unter 55 Jahre24141015 %2,3
55 bis unter 60 Jahre2113813 %5,4
60 bis unter 65 Jahre151059,4 %2,9
65 bis unter 70 Jahre1810811 %3,7
70 bis unter 75 Jahre14778,8 %4,9
75 bis unter 80 Jahre13498,1 %3,8
80 bis unter 85 Jahre9365,6 %8,6
85 bis unter 90 Jahre4222,5 %18,3
90 bis unter 95 Jahre2021,3 %6,5
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

3.639 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 36 %

  • Chirurgie36 %1.293
  • Orthopädie27 %968
  • Unfallchirurgie26 %960
  • Plastische Chirurgie6,5 %238
  • Innere Medizin2,8 %102
  • Übrige 14 Abteilungen2,1 %78
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie0,44 %16
  • Sonstige Fachabteilung0,38 %14
  • Geriatrie0,33 %12
  • Gefäßchirurgie0,30 %11
  • Neurologie0,19 %7
  • Gastroenterologie0,16 %6
  • Pädiatrie0,082 %3
  • Rheumatologie0,082 %3
  • Augenheilkunde0,027 %1
  • Dermatologie0,027 %1
  • Endokrinologie0,027 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,027 %1
  • Intensivmedizin0,027 %1
  • Neurochirurgie0,027 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu M66.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Spontanruptur von nicht näher bezeichneten Sehnen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte