M62.54 Muskelschwund und -atrophie, anderenorts nicht klassifiziert: Hand [Finger, Handwurzel, Mittelhand, Gelenke zwischen diesen Knochen]

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASonstige iatrogene Erkrankungen des Bewegungssystems / Näher bezeichnete Erkrankungen der Muskeln — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
1 – 124Altersbeschränkung: 1 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.

Diagnosehäufigkeit

1.856 Fälle · 56 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 24 % Chirurgie’22

Die Statistik weist M62.54 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu M62.5 mit allen Subkodes.

Rang 1161 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,011 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 81 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,054 %2,0
1 bis unter 5 Jahre2020,11 %3,5
5 bis unter 10 Jahre6240,32 %4,3
10 bis unter 15 Jahre5230,27 %2,0
15 bis unter 18 Jahre6330,32 %4,0
18 bis unter 20 Jahre2020,11 %3,5
20 bis unter 25 Jahre9450,48 %5,3
25 bis unter 30 Jahre9540,48 %11,4
30 bis unter 35 Jahre10370,54 %4,9
35 bis unter 40 Jahre155100,81 %9,7
40 bis unter 45 Jahre219121,1 %8,4
45 bis unter 50 Jahre11560,59 %12,6
50 bis unter 55 Jahre332581,8 %8,3
55 bis unter 60 Jahre3722152,0 %7,9
60 bis unter 65 Jahre7352213,9 %11,7
65 bis unter 70 Jahre12270526,6 %17,1
70 bis unter 75 Jahre187949310 %17,6
75 bis unter 80 Jahre24811513313 %17,7
80 bis unter 85 Jahre44817027824 %17,8
85 bis unter 90 Jahre41917124823 %18,1
90 bis unter 95 Jahre150491018,1 %18,1
ab 95 Jahren4210322,3 %17,8

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 11,7 Tagen (60 bis unter 65 Jahre) und ⌀ 18,1 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

10.083 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 24 %

  • Chirurgie24 %2.463
  • Innere Medizin21 %2.142
  • Geriatrie17 %1.731
  • Unfallchirurgie7,9 %800
  • Neurologie6,6 %666
  • Übrige 25 Abteilungen23 %2.281
▸ Übrige einzeln
  • Orthopädie5,9 %596
  • Pädiatrie3,4 %346
  • Plastische Chirurgie2,1 %214
  • Sonstige Fachabteilung2,1 %214
  • Kardiologie2,1 %208
  • Gastroenterologie1,6 %166
  • Gefäßchirurgie1,2 %122
  • Nephrologie1,1 %110
  • Intensivmedizin0,55 %55
  • Kinderchirurgie0,48 %48
  • Rheumatologie0,33 %33
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,30 %30
  • Neurochirurgie0,30 %30
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,22 %22
  • Pneumologie0,20 %20
  • Urologie0,19 %19
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,13 %13
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,089 %9
  • Endokrinologie0,060 %6
  • Herzchirurgie0,050 %5
  • Thoraxchirurgie0,050 %5
  • Dermatologie0,040 %4
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,040 %4
  • Kinderkardiologie0,010 %1
  • Strahlenheilkunde0,010 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu M62.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Muskelschwund und -atrophie, anderenorts nicht klassifiziert: Hand [Finger, Handwurzel, Mittelhand, Gelenke zwischen diesen Knochen]

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte