M62.22 Ischämischer Muskelinfarkt (nichttraumatisch): Oberarm [Humerus, Ellenbogengelenk]

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:12Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAInfektionen und entzündliche Reaktionen durch orthopädische Implantate / Ischämischer Muskelinfarkt — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Diagnosehäufigkeit

531 Fälle · 61 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 25 % Chirurgie’23

Die Statistik weist M62.22 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu M62.2 mit allen Subkodes.

Rang 2287 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 61, der Frauen ab etwa 72 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,19 %24,0
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre2110,38 %2,0
10 bis unter 15 Jahre1010,19 %2,0
15 bis unter 18 Jahre6511,1 %10,7
18 bis unter 20 Jahre9811,7 %18,1
20 bis unter 25 Jahre211654,0 %14,1
25 bis unter 30 Jahre171073,2 %9,7
30 bis unter 35 Jahre221574,1 %15,3
35 bis unter 40 Jahre13942,4 %15,9
40 bis unter 45 Jahre221394,1 %13,2
45 bis unter 50 Jahre231764,3 %13,1
50 bis unter 55 Jahre242134,5 %22,8
55 bis unter 60 Jahre53381510,0 %12,3
60 bis unter 65 Jahre54312310 %16,6
65 bis unter 70 Jahre53401310,0 %19,3
70 bis unter 75 Jahre4726218,9 %15,7
75 bis unter 80 Jahre4020207,5 %21,5
80 bis unter 85 Jahre56263011 %17,8
85 bis unter 90 Jahre4919309,2 %17,9
90 bis unter 95 Jahre13672,4 %11,2
ab 95 Jahren5230,94 %10,0

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 12,3 Tagen (55 bis unter 60 Jahre) und ⌀ 19,3 Tagen (65 bis unter 70 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

10.638 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 25 %

  • Chirurgie25 %2.667
  • Innere Medizin21 %2.199
  • Geriatrie16 %1.722
  • Unfallchirurgie8,0 %856
  • Orthopädie6,8 %720
  • Übrige 27 Abteilungen23 %2.474
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie6,6 %707
  • Pädiatrie3,4 %362
  • Sonstige Fachabteilung2,6 %274
  • Plastische Chirurgie2,0 %214
  • Kardiologie1,8 %190
  • Gastroenterologie1,7 %185
  • Nephrologie1,2 %128
  • Gefäßchirurgie1,1 %120
  • Intensivmedizin0,55 %58
  • Kinderchirurgie0,40 %43
  • Neurochirurgie0,32 %34
  • Rheumatologie0,32 %34
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,30 %32
  • Pneumologie0,18 %19
  • Urologie0,17 %18
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,15 %16
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,075 %8
  • Herzchirurgie0,066 %7
  • Dermatologie0,047 %5
  • Endokrinologie0,047 %5
  • Thoraxchirurgie0,038 %4
  • Strahlenheilkunde0,028 %3
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,028 %3
  • Kinderkardiologie0,019 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,009 %1
  • Geburtshilfe0,009 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,009 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu M62.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Ischämischer Muskelinfarkt (nichttraumatisch): Oberarm [Humerus, Ellenbogengelenk]

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte