DRGSystemDeutschland

M50.0Zervikaler Bandscheibenschaden mit Myelopathie

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Andere n. bez. Erkrankungen des Rückens — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
15 – 124
Altersbeschränkung: 15 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.

Diagnosehäufigkeit

Rang 862 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,017 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 60 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre1010,033 %–
18 bis unter 20 Jahre1100,033 %–
20 bis unter 25 Jahre8530,26 %2,5
25 bis unter 30 Jahre2311120,75 %6,5
30 bis unter 35 Jahre8850382,9 %5,5
35 bis unter 40 Jahre14580654,7 %5,2
40 bis unter 45 Jahre2501121388,1 %4,9
45 bis unter 50 Jahre2791301499,1 %6,2
50 bis unter 55 Jahre2901561349,5 %5,2
55 bis unter 60 Jahre43223919314 %5,7
60 bis unter 65 Jahre45326618715 %7,0
65 bis unter 70 Jahre2981521469,7 %8,5
70 bis unter 75 Jahre2971621359,7 %8,5
75 bis unter 80 Jahre223125987,3 %11,4
80 bis unter 85 Jahre17991885,8 %12,1
85 bis unter 90 Jahre8146352,6 %11,7
90 bis unter 95 Jahre181260,59 %6,7
ab 95 Jahren2110,065 %10,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 4,9 Tagen (40 bis unter 45 Jahre) und ⌀ 12,1 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

22.604 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Orthopädie, hat 27 %

  • Orthopädie27 %6.154
  • Neurochirurgie27 %6.127
  • Chirurgie26 %5.976
  • Unfallchirurgie8,2 %1.853
  • Neurologie6,7 %1.513
  • Übrige 15 Abteilungen4,3 %981
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung2,0 %449
  • Innere Medizin1,6 %355
  • Geriatrie0,24 %54
  • Kardiologie0,19 %42
  • Intensivmedizin0,15 %35
  • Rheumatologie0,075 %17
  • Gastroenterologie0,071 %16
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,013 %3
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,009 %2
  • Pädiatrie0,009 %2
  • Urologie0,009 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,004 %1
  • Gefäßchirurgie0,004 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,004 %1
  • Nephrologie0,004 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu M50.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Nervenwurzelkompression bei zervikalem Bandscheibenschaden mit Myelopathie
Kreuz / SternPrimär†:M50.0Stern*:G99.2*
Rückenmarkkompression durch zervikalen Bandscheibenvorfall
Kreuz / SternPrimär†:M50.0Stern*:G99.2*
Zervikale Bandscheibendegeneration mit Myelopathie
Kreuz / SternPrimär†:M50.0Stern*:G99.2*
Zervikaler Bandscheibenschaden mit Myelopathie
Zervikaler Bandscheibenvorfall mit Myelopathie

Änderungen

2010Bestand
Zervikaler Bandscheibenschaden mit Myelopathie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte