M42.0- Juvenile Osteochondrose der Wirbelsäule

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSAAndere n. bez. Erkrankungen des Rückens — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Scheuermann-Krankheit

Vertebra plana [Calvé-Krankheit]

Exklusive:

Kyphose als Haltungsstörung M40.0-

Subkodes10

M42.00 Mehrere Lokalisationen der WirbelsäuleMorbi-RSA
M42.01 Okzipito-Atlanto-AxialbereichMorbi-RSA
M42.02 ZervikalbereichMorbi-RSA
M42.03 ZervikothorakalbereichMorbi-RSA
M42.04 ThorakalbereichMorbi-RSA
M42.05 ThorakolumbalbereichMorbi-RSA
M42.06 LumbalbereichMorbi-RSA
M42.07 LumbosakralbereichMorbi-RSA
M42.08 Sakral- und SakrokokzygealbereichMorbi-RSA
M42.09 Nicht näher bezeichnete LokalisationMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

83 Fälle · 58 % Männer · Gipfel 15 bis unter 18 Jahre · 40 % Orthopädie’23

Rang 4250 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 18, der Frauen ab etwa 36 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre2112,4 %5,0
10 bis unter 15 Jahre127514 %4,3
15 bis unter 18 Jahre2216627 %6,3
18 bis unter 20 Jahre4314,8 %11,0
20 bis unter 25 Jahre3303,6 %6,3
25 bis unter 30 Jahre7348,4 %6,4
30 bis unter 35 Jahre3303,6 %4,3
35 bis unter 40 Jahre5326,0 %8,2
40 bis unter 45 Jahre4224,8 %4,3
45 bis unter 50 Jahre1011,2 %4,0
50 bis unter 55 Jahre5326,0 %5,8
55 bis unter 60 Jahre2022,4 %30,0
60 bis unter 65 Jahre7258,4 %4,0
65 bis unter 70 Jahre1101,2 %2,0
70 bis unter 75 Jahre1011,2 %3,0
75 bis unter 80 Jahre1011,2 %5,0
80 bis unter 85 Jahre2112,4 %11,0
85 bis unter 90 Jahre1011,2 %5,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

9.508 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Orthopädie, hat 40 %

  • Orthopädie40 %3.774
  • Chirurgie31 %2.904
  • Unfallchirurgie9,8 %929
  • Neurochirurgie5,6 %534
  • Innere Medizin5,6 %530
  • Übrige 15 Abteilungen8,8 %837
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung3,9 %372
  • Neurologie1,9 %176
  • Geriatrie1,6 %151
  • Rheumatologie0,45 %43
  • Kardiologie0,25 %24
  • Gastroenterologie0,20 %19
  • Urologie0,15 %14
  • Kinderchirurgie0,11 %10
  • Nephrologie0,074 %7
  • Pädiatrie0,074 %7
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,042 %4
  • Intensivmedizin0,032 %3
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,032 %3
  • Pneumologie0,032 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,011 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu M42.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Juvenile Osteochondrose der Wirbelsäule

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte