M25.6- Gelenksteife, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSAGelenkerkrankungen / Sonstige Krankheiten des Weichteilgewebes bei anderenorts klassifizierten Krankheiten — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Gelenksteife mit partieller oder vollständiger Bewegungseinschränkung

Exklusive:

Ankylose eines Gelenkes M24.6-

Subkodes10

M25.60 Mehrere LokalisationenMorbi-RSA
M25.61 Schulterregion [Klavikula, Skapula, Akromioklavikular-, Schulter-, Sternoklavikulargelenk]Morbi-RSA
M25.62 Oberarm [Humerus, Ellenbogengelenk]Morbi-RSA
M25.63 Unterarm [Radius, Ulna, Handgelenk]Morbi-RSA
M25.64 Hand [Finger, Handwurzel, Mittelhand, Gelenke zwischen diesen Knochen]Morbi-RSA
M25.65 Beckenregion und Oberschenkel [Becken, Femur, Gesäß, Hüfte, Hüftgelenk, Iliosakralgelenk]Morbi-RSA
M25.66 Unterschenkel [Fibula, Tibia, Kniegelenk]Morbi-RSA
M25.67 Knöchel und Fuß [Fußwurzel, Mittelfuß, Zehen, Sprunggelenk, sonstige Gelenke des Fußes]Morbi-RSA
M25.68 Sonstige [Hals, Kopf, Rippen, Rumpf, Schädel, Wirbelsäule]Morbi-RSA
M25.69 Nicht näher bezeichnete LokalisationMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

7.286 Fälle · 57 % Männer · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 24 % Orthopädie’22

Rang 429 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,042 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 54 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,014 %2,0
1 bis unter 5 Jahre3300,041 %1,7
5 bis unter 10 Jahre4220,055 %2,5
10 bis unter 15 Jahre3423110,47 %5,1
15 bis unter 18 Jahre8452321,2 %9,2
18 bis unter 20 Jahre6843250,93 %12,0
20 bis unter 25 Jahre2681611073,7 %15,1
25 bis unter 30 Jahre3142141004,3 %17,5
30 bis unter 35 Jahre3882671215,3 %18,0
35 bis unter 40 Jahre4072891185,6 %16,9
40 bis unter 45 Jahre5543821727,6 %19,6
45 bis unter 50 Jahre72544228310,0 %17,8
50 bis unter 55 Jahre1.03458544914 %17,1
55 bis unter 60 Jahre1.33770463318 %17,0
60 bis unter 65 Jahre1.06258148115 %16,8
65 bis unter 70 Jahre4291882415,9 %11,0
70 bis unter 75 Jahre2951201754,0 %10,1
75 bis unter 80 Jahre14754932,0 %10,6
80 bis unter 85 Jahre9744531,3 %13,2
85 bis unter 90 Jahre3416180,47 %11,2
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren1010,014 %12,0

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 9,2 Tagen (15 bis unter 18 Jahre) und ⌀ 19,6 Tagen (40 bis unter 45 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

32.821 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Orthopädie, hat 24 %

  • Orthopädie24 %8.020
  • Chirurgie24 %7.788
  • Unfallchirurgie19 %6.229
  • Sonstige Fachabteilung10 %3.441
  • Innere Medizin7,9 %2.581
  • Übrige 26 Abteilungen15 %4.762
▸ Übrige einzeln
  • Plastische Chirurgie3,6 %1.169
  • Pädiatrie3,4 %1.105
  • Rheumatologie2,3 %747
  • Geriatrie1,5 %477
  • Neurologie1,1 %372
  • Neurochirurgie1,00 %328
  • Kardiologie0,40 %132
  • Kinderchirurgie0,37 %121
  • Gastroenterologie0,32 %106
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,16 %52
  • Nephrologie0,12 %39
  • Intensivmedizin0,073 %24
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,070 %23
  • Gefäßchirurgie0,030 %10
  • Pneumologie0,030 %10
  • Urologie0,030 %10
  • Dermatologie0,024 %8
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,021 %7
  • Nuklearmedizin0,021 %7
  • Strahlenheilkunde0,015 %5
  • Thoraxchirurgie0,009 %3
  • Endokrinologie0,006 %2
  • Herzchirurgie0,006 %2
  • Geburtshilfe0,003 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,003 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu M25.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Gelenksteife, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte