M24.41 Habituelle Luxation und Subluxation eines Gelenkes: Schulterregion [Klavikula, Skapula, Akromioklavikular-, Schulter-, Sternoklavikulargelenk]

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAGelenkerkrankungen / Sonstige Krankheiten des Weichteilgewebes bei anderenorts klassifizierten Krankheiten — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Diagnosehäufigkeit

1.705 Fälle · 60 % Männer · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 42 % Orthopädie’23

Die Statistik weist M24.41 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu M24.4 mit allen Subkodes.

Rang 1239 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,010 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 29, der Frauen ab etwa 58 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre16970,94 %4,9
5 bis unter 10 Jahre5934253,5 %6,6
10 bis unter 15 Jahre5434203,2 %4,8
15 bis unter 18 Jahre5844143,4 %2,5
18 bis unter 20 Jahre9373205,5 %1,9
20 bis unter 25 Jahre2261814513 %2,1
25 bis unter 30 Jahre2171605713 %2,3
30 bis unter 35 Jahre144114308,4 %2,4
35 bis unter 40 Jahre12692347,4 %2,6
40 bis unter 45 Jahre8155264,8 %2,1
45 bis unter 50 Jahre5732253,3 %2,5
50 bis unter 55 Jahre4422222,6 %4,0
55 bis unter 60 Jahre4921282,9 %3,5
60 bis unter 65 Jahre5835233,4 %4,2
65 bis unter 70 Jahre7935444,6 %7,3
70 bis unter 75 Jahre7427474,3 %8,8
75 bis unter 80 Jahre5918413,5 %7,0
80 bis unter 85 Jahre9620765,6 %6,9
85 bis unter 90 Jahre9119725,3 %8,9
90 bis unter 95 Jahre191181,1 %5,7
ab 95 Jahren5140,29 %3,8

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,9 Tagen (18 bis unter 20 Jahre) und ⌀ 8,9 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

18.797 Fälle

Vor allem Orthopädie und Chirurgie (42 % und 35 %)

  • Orthopädie42 %7.805
  • Chirurgie35 %6.512
  • Unfallchirurgie18 %3.406
  • Plastische Chirurgie2,6 %497
  • Kinderchirurgie0,84 %157
  • Übrige 19 Abteilungen2,2 %420
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,79 %148
  • Innere Medizin0,43 %80
  • Pädiatrie0,38 %71
  • Geriatrie0,27 %51
  • Neurologie0,13 %24
  • Intensivmedizin0,053 %10
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,053 %10
  • Neurochirurgie0,037 %7
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,016 %3
  • Kardiologie0,016 %3
  • Gefäßchirurgie0,011 %2
  • Kinderkardiologie0,011 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,011 %2
  • Rheumatologie0,011 %2
  • Endokrinologie0,005 %1
  • Gastroenterologie0,005 %1
  • Neonatologie0,005 %1
  • Nephrologie0,005 %1
  • Pneumologie0,005 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu M24.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Chronische Schultergelenkdislokation
Primärschlüssel
Habituelle Schulterdislokation
Primärschlüssel
Habituelle Schultergelenkdislokation
Primärschlüssel
Habituelle Schulterluxation
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Habituelle Luxation und Subluxation eines Gelenkes: Schulterregion [Klavikula, Skapula, Akromioklavikular-, Schulter-, Sternoklavikulargelenk]

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte