DRGSystemDeutschland

M24.4-Habituelle Luxation und Subluxation eines Gelenkes

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA’25
Gelenkerkrankungen / Sonstige Krankheiten des Weichteilgewebes bei anderenorts klassifizierten Krankheiten — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Exklusive:

Patella M22.0-M22.1

Wirbel-Subluxation M43.3-M43.5

Subkodes10

M24.40Mehrere LokalisationenMorbi-RSA’25
M24.41Schulterregion [Klavikula, Skapula, Akromioklavikular-, Schulter-, Sternoklavikulargelenk]Morbi-RSA’25
M24.42Oberarm [Humerus, Ellenbogengelenk]Morbi-RSA’25
M24.43Unterarm [Radius, Ulna, Handgelenk]Morbi-RSA’25
M24.44Hand [Finger, Handwurzel, Mittelhand, Gelenke zwischen diesen Knochen]Morbi-RSA’25
M24.45Beckenregion und Oberschenkel [Becken, Femur, Gesäß, Hüfte, Hüftgelenk, Iliosakralgelenk]Morbi-RSA’25
M24.46Unterschenkel [Fibula, Tibia, Kniegelenk]Morbi-RSA’25
M24.47Knöchel und Fuß [Fußwurzel, Mittelfuß, Zehen, Sprunggelenk, sonstige Gelenke des Fußes]Morbi-RSA’25
M24.48Sonstige [Hals, Kopf, Rippen, Rumpf, Schädel, Wirbelsäule]Morbi-RSA’25
M24.49Nicht näher bezeichnete LokalisationMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 1234 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,010 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 29, der Frauen ab etwa 58 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre12480,70 %4,9
5 bis unter 10 Jahre4424202,6 %6,6
10 bis unter 15 Jahre5735223,3 %4,8
15 bis unter 18 Jahre7350234,3 %2,5
18 bis unter 20 Jahre8876125,1 %1,9
20 bis unter 25 Jahre2301775313 %2,1
25 bis unter 30 Jahre2141664812 %2,3
30 bis unter 35 Jahre151115368,8 %2,4
35 bis unter 40 Jahre11786316,8 %2,6
40 bis unter 45 Jahre7146254,1 %2,1
45 bis unter 50 Jahre6135263,6 %2,5
50 bis unter 55 Jahre5734233,3 %4,0
55 bis unter 60 Jahre7340334,3 %3,5
60 bis unter 65 Jahre5924353,4 %4,2
65 bis unter 70 Jahre4217252,4 %7,3
70 bis unter 75 Jahre6024363,5 %8,8
75 bis unter 80 Jahre5920393,4 %7,0
80 bis unter 85 Jahre11124876,5 %6,9
85 bis unter 90 Jahre10420846,1 %8,9
90 bis unter 95 Jahre292271,7 %5,7
ab 95 Jahren4040,23 %3,8

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,9 Tagen (18 bis unter 20 Jahre) und ⌀ 8,9 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

18.797 Fälle

Vor allem Orthopädie und Chirurgie (42 % und 35 %)

  • Orthopädie42 %7.805
  • Chirurgie35 %6.512
  • Unfallchirurgie18 %3.406
  • Plastische Chirurgie2,6 %497
  • Kinderchirurgie0,84 %157
  • Übrige 19 Abteilungen2,2 %420
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,79 %148
  • Innere Medizin0,43 %80
  • Pädiatrie0,38 %71
  • Geriatrie0,27 %51
  • Neurologie0,13 %24
  • Intensivmedizin0,053 %10
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,053 %10
  • Neurochirurgie0,037 %7
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,016 %3
  • Kardiologie0,016 %3
  • Gefäßchirurgie0,011 %2
  • Kinderkardiologie0,011 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,011 %2
  • Rheumatologie0,011 %2
  • Endokrinologie0,005 %1
  • Gastroenterologie0,005 %1
  • Neonatologie0,005 %1
  • Nephrologie0,005 %1
  • Pneumologie0,005 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu M24.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Habituelle Luxation und Subluxation eines Gelenkes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte