M24.3- Pathologische Luxation und Subluxation eines Gelenkes, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSAGelenkerkrankungen / Sonstige Krankheiten des Weichteilgewebes bei anderenorts klassifizierten Krankheiten — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Exklusive:

Luxation oder Subluxation: akute Verletzung - siehe Verletzung der Gelenke und Bänder nach Körperregion

Luxation oder Subluxation: angeboren - siehe angeborene Fehlbildungen und Deformitäten des Muskel-Skelett-Systems Q65-Q79

Luxation oder Subluxation: habituell M24.4-

Subkodes10

M24.30 Mehrere LokalisationenMorbi-RSA
M24.31 Schulterregion [Klavikula, Skapula, Akromioklavikular-, Schulter-, Sternoklavikulargelenk]Morbi-RSA
M24.32 Oberarm [Humerus, Ellenbogengelenk]Morbi-RSA
M24.33 Unterarm [Radius, Ulna, Handgelenk]Morbi-RSA
M24.34 Hand [Finger, Handwurzel, Mittelhand, Gelenke zwischen diesen Knochen]Morbi-RSA
M24.35 Beckenregion und Oberschenkel [Becken, Femur, Gesäß, Hüfte, Hüftgelenk, Iliosakralgelenk]Morbi-RSA
M24.36 Unterschenkel [Fibula, Tibia, Kniegelenk]Morbi-RSA
M24.37 Knöchel und Fuß [Fußwurzel, Mittelfuß, Zehen, Sprunggelenk, sonstige Gelenke des Fußes]Morbi-RSA
M24.38 Sonstige [Hals, Kopf, Rippen, Rumpf, Schädel, Wirbelsäule]Morbi-RSA
M24.39 Nicht näher bezeichnete LokalisationMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

1.565 Fälle · 53 % Männer · Gipfel 5 bis unter 10 Jahre · 42 % Orthopädie’23

Rang 1305 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,009 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 14 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr4040,26 %9,5
1 bis unter 5 Jahre11345687,2 %5,5
5 bis unter 10 Jahre45224021229 %5,2
10 bis unter 15 Jahre28815213618 %6,1
15 bis unter 18 Jahre8657295,5 %5,8
18 bis unter 20 Jahre3121102,0 %3,9
20 bis unter 25 Jahre7962175,0 %4,6
25 bis unter 30 Jahre6452124,1 %1,9
30 bis unter 35 Jahre393092,5 %2,3
35 bis unter 40 Jahre423482,7 %3,0
40 bis unter 45 Jahre3323102,1 %3,8
45 bis unter 50 Jahre2410141,5 %2,7
50 bis unter 55 Jahre3621152,3 %4,2
55 bis unter 60 Jahre4617292,9 %4,4
60 bis unter 65 Jahre3821172,4 %6,1
65 bis unter 70 Jahre419322,6 %5,5
70 bis unter 75 Jahre378292,4 %6,7
75 bis unter 80 Jahre2810181,8 %13,2
80 bis unter 85 Jahre377302,4 %9,4
85 bis unter 90 Jahre376312,4 %12,5
90 bis unter 95 Jahre7160,45 %5,4
ab 95 Jahren3120,19 %11,0

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,9 Tagen (25 bis unter 30 Jahre) und ⌀ 6,1 Tagen (10 bis unter 15 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

18.797 Fälle

Vor allem Orthopädie und Chirurgie (42 % und 35 %)

  • Orthopädie42 %7.805
  • Chirurgie35 %6.512
  • Unfallchirurgie18 %3.406
  • Plastische Chirurgie2,6 %497
  • Kinderchirurgie0,84 %157
  • Übrige 19 Abteilungen2,2 %420
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,79 %148
  • Innere Medizin0,43 %80
  • Pädiatrie0,38 %71
  • Geriatrie0,27 %51
  • Neurologie0,13 %24
  • Intensivmedizin0,053 %10
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,053 %10
  • Neurochirurgie0,037 %7
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,016 %3
  • Kardiologie0,016 %3
  • Gefäßchirurgie0,011 %2
  • Kinderkardiologie0,011 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,011 %2
  • Rheumatologie0,011 %2
  • Endokrinologie0,005 %1
  • Gastroenterologie0,005 %1
  • Neonatologie0,005 %1
  • Nephrologie0,005 %1
  • Pneumologie0,005 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu M24.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Pathologische Luxation und Subluxation eines Gelenkes, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte