M21.57 Erworbene Klauenhand, Klumphand, erworbener Klauenfuß und Klumpfuß: Knöchel und Fuß [Fußwurzel, Mittelfuß, Zehen, Sprunggelenk, sonstige Gelenke des Fußes]

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASonstige Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

Typen des Diabetes mellitus

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

417 Fälle · 56 % Männer · Gipfel 10 bis unter 15 Jahre · 46 % Orthopädie’24

Die Statistik weist M21.57 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu M21.5 mit allen Subkodes.

Rang 2534 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 16 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3030,72 %1,0
1 bis unter 5 Jahre2411135,8 %4,0
5 bis unter 10 Jahre78463219 %4,9
10 bis unter 15 Jahre93553822 %4,8
15 bis unter 18 Jahre3420148,2 %5,7
18 bis unter 20 Jahre141043,4 %4,3
20 bis unter 25 Jahre141043,4 %4,7
25 bis unter 30 Jahre11742,6 %4,3
30 bis unter 35 Jahre141043,4 %4,9
35 bis unter 40 Jahre15693,6 %6,6
40 bis unter 45 Jahre218135,0 %10,8
45 bis unter 50 Jahre181444,3 %5,2
50 bis unter 55 Jahre141133,4 %6,2
55 bis unter 60 Jahre161153,8 %10,1
60 bis unter 65 Jahre121112,9 %7,1
65 bis unter 70 Jahre11472,6 %7,1
70 bis unter 75 Jahre12482,9 %6,2
75 bis unter 80 Jahre9542,2 %8,7
80 bis unter 85 Jahre3030,72 %5,0
85 bis unter 90 Jahre1010,24 %–
90 bis unter 95 Jahre000–5,0
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

19.669 Fälle

Vor allem Orthopädie und Chirurgie (46 % und 29 %)

  • Orthopädie46 %8.966
  • Chirurgie29 %5.645
  • Unfallchirurgie18 %3.592
  • Kinderchirurgie4,4 %857
  • Pädiatrie1,6 %320
  • Übrige 14 Abteilungen1,5 %289
▸ Übrige einzeln
  • Plastische Chirurgie0,65 %128
  • Neurologie0,24 %47
  • Sonstige Fachabteilung0,23 %46
  • Innere Medizin0,15 %29
  • Geriatrie0,066 %13
  • Intensivmedizin0,036 %7
  • Kinderkardiologie0,036 %7
  • Dermatologie0,015 %3
  • Endokrinologie0,010 %2
  • Gefäßchirurgie0,010 %2
  • Neurochirurgie0,010 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,005 %1
  • Kardiologie0,005 %1
  • Rheumatologie0,005 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu M21.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis7

Erworbener Equinovarus
Primärschlüssel
Erworbener Klauenfuß
Primärschlüssel
Erworbener Klauenhohlfuß
Primärschlüssel
Erworbener Klumpfuß
Primärschlüssel
Erworbener Pes equinovarus
Primärschlüssel
Erworbener Spitzklumpfuß
Primärschlüssel
Paralytischer Klumpfuß
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Erworbene Klauenhand, Klumphand, erworbener Klauenfuß und Klumpfuß: Knöchel und Fuß [Fußwurzel, Mittelfuß, Zehen, Sprunggelenk, sonstige Gelenke des Fußes]

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte