DRGSystemDeutschland

M21.2-Flexionsdeformität

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA’25
Sonstige Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes10

M21.20Mehrere LokalisationenMorbi-RSA’25
M21.21Schulterregion [Klavikula, Skapula, Akromioklavikular-, Schulter-, Sternoklavikulargelenk]Morbi-RSA’25
M21.22Oberarm [Humerus, Ellenbogengelenk]Morbi-RSA’25
M21.23Unterarm [Radius, Ulna, Handgelenk]Morbi-RSA’25
M21.24Hand [Finger, Handwurzel, Mittelhand, Gelenke zwischen diesen Knochen]Morbi-RSA’25
M21.25Beckenregion und Oberschenkel [Becken, Femur, Gesäß, Hüfte, Hüftgelenk, Iliosakralgelenk]Morbi-RSA’25
M21.26Unterschenkel [Fibula, Tibia, Kniegelenk]Morbi-RSA’25
M21.27Knöchel und Fuß [Fußwurzel, Mittelfuß, Zehen, Sprunggelenk, sonstige Gelenke des Fußes]Morbi-RSA’25SEG4-KDE:95
M21.28Sonstige [Hals, Kopf, Rippen, Rumpf, Schädel, Wirbelsäule]Morbi-RSA’25
M21.29Nicht näher bezeichnete LokalisationMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 4362 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 26, der Frauen ab etwa 41 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1011,4 %–
5 bis unter 10 Jahre3304,3 %5,2
10 bis unter 15 Jahre1613323 %4,6
15 bis unter 18 Jahre5507,2 %4,5
18 bis unter 20 Jahre1011,4 %13,0
20 bis unter 25 Jahre5237,2 %3,7
25 bis unter 30 Jahre5417,2 %2,0
30 bis unter 35 Jahre1011,4 %3,0
35 bis unter 40 Jahre4405,8 %3,0
40 bis unter 45 Jahre73410 %–
45 bis unter 50 Jahre3214,3 %3,0
50 bis unter 55 Jahre1101,4 %2,6
55 bis unter 60 Jahre5417,2 %2,0
60 bis unter 65 Jahre3304,3 %–
65 bis unter 70 Jahre5327,2 %3,0
70 bis unter 75 Jahre1011,4 %4,3
75 bis unter 80 Jahre3034,3 %–
80 bis unter 85 Jahre000–5,3
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

19.669 Fälle

Vor allem Orthopädie und Chirurgie (46 % und 29 %)

  • Orthopädie46 %8.966
  • Chirurgie29 %5.645
  • Unfallchirurgie18 %3.592
  • Kinderchirurgie4,4 %857
  • Pädiatrie1,6 %320
  • Übrige 14 Abteilungen1,5 %289
▸ Übrige einzeln
  • Plastische Chirurgie0,65 %128
  • Neurologie0,24 %47
  • Sonstige Fachabteilung0,23 %46
  • Innere Medizin0,15 %29
  • Geriatrie0,066 %13
  • Intensivmedizin0,036 %7
  • Kinderkardiologie0,036 %7
  • Dermatologie0,015 %3
  • Endokrinologie0,010 %2
  • Gefäßchirurgie0,010 %2
  • Neurochirurgie0,010 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,005 %1
  • Kardiologie0,005 %1
  • Rheumatologie0,005 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu M21.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Flexionsdeformität

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte