M12.5- Traumatische Arthropathie

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSAAndere schwere Verletzungen und Verletzungsfolgen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Exklusive:

Posttraumatische Arthrose: Daumensattelgelenk M18.2-M18.3

Posttraumatische Arthrose: Hüfte M16.4-M16.5

Posttraumatische Arthrose: Knie M17.2-M17.3

Posttraumatische Arthrose: sonstige einzelne Gelenke M19.1-

Posttraumatische Arthrose: o.n.A. M19.1-

Subkodes10

M12.50 Mehrere LokalisationenMorbi-RSA
M12.51 Schulterregion [Klavikula, Skapula, Akromioklavikular-, Schulter-, Sternoklavikulargelenk]Morbi-RSA
M12.52 Oberarm [Humerus, Ellenbogengelenk]Morbi-RSA
M12.53 Unterarm [Radius, Ulna, Handgelenk]Morbi-RSA
M12.54 Hand [Finger, Handwurzel, Mittelhand, Gelenke zwischen diesen Knochen]Morbi-RSA
M12.55 Beckenregion und Oberschenkel [Becken, Femur, Gesäß, Hüfte, Hüftgelenk, Iliosakralgelenk]Morbi-RSA
M12.56 Unterschenkel [Fibula, Tibia, Kniegelenk]Morbi-RSA
M12.57 Knöchel und Fuß [Fußwurzel, Mittelfuß, Zehen, Sprunggelenk, sonstige Gelenke des Fußes]Morbi-RSA
M12.58 Sonstige [Hals, Kopf, Rippen, Rumpf, Schädel, Wirbelsäule]Morbi-RSA
M12.59 Nicht näher bezeichnete LokalisationMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

72 Fälle · 54 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 30 % Pädiatrie’24

Rang 4308 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 60, der Frauen ab etwa 68 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000–1,0
10 bis unter 15 Jahre1101,4 %2,0
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre2202,8 %–
25 bis unter 30 Jahre3304,2 %4,5
30 bis unter 35 Jahre000–2,7
35 bis unter 40 Jahre2022,8 %–
40 bis unter 45 Jahre3214,2 %2,3
45 bis unter 50 Jahre5326,9 %1,0
50 bis unter 55 Jahre5326,9 %7,0
55 bis unter 60 Jahre96313 %5,9
60 bis unter 65 Jahre116515 %4,8
65 bis unter 70 Jahre7439,7 %4,8
70 bis unter 75 Jahre92713 %7,6
75 bis unter 80 Jahre95413 %3,5
80 bis unter 85 Jahre4225,6 %5,0
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre1011,4 %–
ab 95 Jahren1011,4 %–

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

1.656 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Pädiatrie, hat 30 %

  • Pädiatrie30 %503
  • Orthopädie27 %439
  • Unfallchirurgie19 %320
  • Chirurgie14 %224
  • Kinderchirurgie4,9 %81
  • Übrige 14 Abteilungen5,4 %89
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin1,6 %27
  • Rheumatologie1,6 %26
  • Plastische Chirurgie0,54 %9
  • Neurologie0,42 %7
  • Geriatrie0,30 %5
  • Sonstige Fachabteilung0,30 %5
  • Nephrologie0,12 %2
  • Nuklearmedizin0,12 %2
  • Endokrinologie0,060 %1
  • Gastroenterologie0,060 %1
  • Gefäßchirurgie0,060 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,060 %1
  • Kinderkardiologie0,060 %1
  • Pneumologie0,060 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu M12.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Traumatische Arthropathie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte