L27.1 Lokalisierte Hauteruption durch Drogen oder Arzneimittel

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAUrtikaria und Erythem / Dermatitis durch aufgenommene Nahrungsmittel / Hauteruptionen durch Drogen oder Arzneimittel / Verbrennungen moderaten Schweregrads — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Kodierhinweis:

Soll die Substanz angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Diagnosehäufigkeit

374 Fälle · 50 % Frauen · Gipfel 70 bis unter 75 Jahre · 41 % Dermatologie’22

Rang 2646 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 62 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1010,27 %1,0
1 bis unter 5 Jahre7611,9 %1,3
5 bis unter 10 Jahre6601,6 %1,5
10 bis unter 15 Jahre3300,80 %1,0
15 bis unter 18 Jahre5321,3 %11,2
18 bis unter 20 Jahre6241,6 %2,8
20 bis unter 25 Jahre15874,0 %2,0
25 bis unter 30 Jahre8352,1 %1,6
30 bis unter 35 Jahre18994,8 %1,9
35 bis unter 40 Jahre15694,0 %2,5
40 bis unter 45 Jahre18994,8 %2,8
45 bis unter 50 Jahre207135,3 %2,1
50 bis unter 55 Jahre2311126,1 %3,1
55 bis unter 60 Jahre3117148,3 %3,4
60 bis unter 65 Jahre3416189,1 %3,0
65 bis unter 70 Jahre251786,7 %5,7
70 bis unter 75 Jahre39211810 %4,0
75 bis unter 80 Jahre3312218,8 %4,3
80 bis unter 85 Jahre3314198,8 %6,6
85 bis unter 90 Jahre221395,9 %6,0
90 bis unter 95 Jahre12393,2 %5,5
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

4.082 Fälle

Vor allem Dermatologie und Innere Medizin (41 % und 37 %)

  • Dermatologie41 %1.668
  • Innere Medizin37 %1.519
  • Pädiatrie11 %461
  • Gastroenterologie2,4 %97
  • Kardiologie1,9 %76
  • Übrige 23 Abteilungen6,4 %261
▸ Übrige einzeln
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,83 %34
  • Chirurgie0,76 %31
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,66 %27
  • Pneumologie0,64 %26
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,49 %20
  • Nephrologie0,42 %17
  • Neurologie0,34 %14
  • Sonstige Fachabteilung0,34 %14
  • Orthopädie0,27 %11
  • Urologie0,27 %11
  • Geriatrie0,24 %10
  • Unfallchirurgie0,24 %10
  • Intensivmedizin0,22 %9
  • Plastische Chirurgie0,15 %6
  • Rheumatologie0,12 %5
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,073 %3
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,073 %3
  • Endokrinologie0,049 %2
  • Kinderkardiologie0,049 %2
  • Neonatologie0,049 %2
  • Neurochirurgie0,049 %2
  • Herzchirurgie0,024 %1
  • Kinderchirurgie0,024 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu L27.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis8

Akute lokalisierte exanthematische Pustulose
Primärschlüssel
Fixes Arzneimittelexanthem
293812Primärschlüssel
Hand-Fuß-Syndrom
Primärschlüssel
Lokalisierte Arzneimitteldermatitis durch eingenommenes Arzneimittel
Primärschlüssel
Lokalisierter Ausschlag durch Arzneimittel
Primärschlüssel
Lokalisierter Ausschlag durch Impfung
Primärschlüssel
Lokalisiertes Erythem durch Arzneimittel
Primärschlüssel
Palmar-Plantar-Erythrodysästhesie
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

293812
Fixes Arzneimittelexanthem

Änderungen

2010Bestand
Lokalisierte Hauteruption durch Drogen oder Arzneimittel

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte