K91.3 Postoperativer Darmverschluss

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAPostoperativer Darmverschluss / Gefäßkrankheiten des Darmes / Peritonitis / Sonstige Colitiden / Abdominales Kompartmentsyndrom / Angiodysplasie des Dünndarms — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt über K91.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnah­men

gilt über K91.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnahmen als Hauptdiagnose

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

310 Fälle · 50 % Männer · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 63 % Chirurgie’22

Rang 2834 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 64 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2110,65 %7,5
1 bis unter 5 Jahre2110,65 %18,5
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1010,32 %6,0
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre6331,9 %7,5
25 bis unter 30 Jahre5231,6 %7,6
30 bis unter 35 Jahre8352,6 %7,3
35 bis unter 40 Jahre122103,9 %5,4
40 bis unter 45 Jahre13674,2 %4,8
45 bis unter 50 Jahre17895,5 %5,1
50 bis unter 55 Jahre271898,7 %6,9
55 bis unter 60 Jahre33161711 %5,8
60 bis unter 65 Jahre39172213 %8,5
65 bis unter 70 Jahre44281614 %11,0
70 bis unter 75 Jahre2612148,4 %11,0
75 bis unter 80 Jahre31161510 %8,7
80 bis unter 85 Jahre33181511 %8,5
85 bis unter 90 Jahre10463,2 %14,8
90 bis unter 95 Jahre1100,32 %6,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

10.676 Fälle

Überwiegend Chirurgie (63 %)

  • Chirurgie63 %6.732
  • Innere Medizin21 %2.273
  • Gastroenterologie6,4 %682
  • Pädiatrie2,3 %241
  • Kinderchirurgie1,5 %163
  • Übrige 24 Abteilungen5,5 %585
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung1,3 %142
  • Geriatrie0,95 %101
  • Intensivmedizin0,63 %67
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,62 %66
  • Urologie0,43 %46
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,31 %33
  • Nephrologie0,24 %26
  • Endokrinologie0,17 %18
  • Kardiologie0,16 %17
  • Gefäßchirurgie0,15 %16
  • Neurologie0,10 %11
  • Neonatologie0,075 %8
  • Pneumologie0,075 %8
  • Unfallchirurgie0,066 %7
  • Dermatologie0,037 %4
  • Plastische Chirurgie0,028 %3
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,019 %2
  • Neurochirurgie0,019 %2
  • Orthopädie0,019 %2
  • Strahlenheilkunde0,019 %2
  • Kinderkardiologie0,009 %1
  • Rheumatologie0,009 %1
  • Thoraxchirurgie0,009 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,009 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K91.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Darmverschluss nach chirurgischem Eingriff
Primärschlüssel
Postoperative Adhäsion mit Darmverschluss
Primärschlüssel
Postoperative Darmobstruktion
Primärschlüssel
Postoperativer Darmverschluss
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Postoperativer Darmverschluss

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte