K83.9 Krankheit der Gallenwege, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSANäher bezeichnete Erkrankungen der Gallenwege — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
15 – 124Altersbeschränkung: 15 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.

Diagnosehäufigkeit

443 Fälle · 52 % Frauen · Gipfel 70 bis unter 75 Jahre · 58 % Innere Medizin’23

Rang 2487 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 66 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr9542,0 %19,2
1 bis unter 5 Jahre7341,6 %8,3
5 bis unter 10 Jahre4400,90 %9,0
10 bis unter 15 Jahre8441,8 %8,9
15 bis unter 18 Jahre4400,90 %2,8
18 bis unter 20 Jahre8621,8 %7,3
20 bis unter 25 Jahre7341,6 %7,3
25 bis unter 30 Jahre4310,90 %2,0
30 bis unter 35 Jahre9362,0 %6,4
35 bis unter 40 Jahre7251,6 %3,1
40 bis unter 45 Jahre11652,5 %5,9
45 bis unter 50 Jahre16883,6 %3,1
50 bis unter 55 Jahre206144,5 %3,4
55 bis unter 60 Jahre51351612 %4,8
60 bis unter 65 Jahre45222310 %3,6
65 bis unter 70 Jahre48133511 %4,4
70 bis unter 75 Jahre57332413 %4,5
75 bis unter 80 Jahre45242110 %5,4
80 bis unter 85 Jahre4315289,7 %4,8
85 bis unter 90 Jahre3413217,7 %5,2
90 bis unter 95 Jahre3120,68 %6,3
ab 95 Jahren3120,68 %7,0

Behandelnde Fachabteilung

32.196 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Gastroenterologie (58 % und 30 %)

  • Innere Medizin58 %18.584
  • Gastroenterologie30 %9.796
  • Chirurgie7,5 %2.418
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,2 %385
  • Pädiatrie1,2 %371
  • Übrige 21 Abteilungen2,0 %642
▸ Übrige einzeln
  • Geriatrie0,53 %170
  • Sonstige Fachabteilung0,39 %124
  • Intensivmedizin0,29 %94
  • Kardiologie0,21 %67
  • Nephrologie0,17 %54
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,084 %27
  • Kinderchirurgie0,062 %20
  • Neurologie0,040 %13
  • Endokrinologie0,034 %11
  • Urologie0,034 %11
  • Unfallchirurgie0,031 %10
  • Dermatologie0,025 %8
  • Pneumologie0,025 %8
  • Rheumatologie0,022 %7
  • Strahlenheilkunde0,019 %6
  • Neurochirurgie0,009 %3
  • Herzchirurgie0,006 %2
  • Kinderkardiologie0,006 %2
  • Neonatologie0,006 %2
  • Thoraxchirurgie0,006 %2
  • Augenheilkunde0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K83.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Cholangiopathie
Primärschlüssel
Choledochopathie
Primärschlüssel
Gallengangskrankheit
Primärschlüssel
Gallengangsschädigung
Primärschlüssel
Gallenwegsaffektion
Primärschlüssel
Gallenwegskrankheit
Primärschlüssel
Gallenwegsstörung
Primärschlüssel
Hepatobiliäre Krankheit
Primärschlüssel
Krankheit des Ductus choledochus
Primärschlüssel
Krankheit des Ductus hepaticus
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Krankheit der Gallenwege, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte