K80.30 Gallengangsstein mit Cholangitis: Ohne Angabe einer Gallenwegsobstruktion

ICD-10-GM 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:1234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAInsuffizienzen von Anastomosen und Nähten nach Operationen an Pankreas, Gallenblase und Gallenwegen, Näher bezeichnete Erkrankungen der Gallenwege — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
15 – 124Altersbeschränkung: 15 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel · zuletzt 10.08.2023 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

SchlichtungKodierung Hauptdiagnose bei Wiederaufnahme zur Cholezystektomie nach ERCP bei Cholangitis oder Cholezystitis mit Gallenwegsobstruktion10.08.2023
gilt für Aufnahmen ab 01.10.2023 · auch für Rechnungen, die am 10.08.2023 in MD-Prüfung warengilt über K80.-

Bei erneuter Aufnahme zur Cholezystektomie nach vorheriger ERCP-Steinentfernung richtet sich die Hauptdiagnose nach dem aktuellen Befund aus K80.-. Nicht mehr bestehende Obstruktion oder Entzündung wird nicht kodiert; Regeln zur Fallzusammenführung bleiben unberührt. Bezug: DKR D005.

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Kodetext K80.30 im Jahrgang 2026 →

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

20.888 Fälle · 52 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 66 % Chirurgie’24

Die Statistik weist K80.30 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu K80.3 mit allen Subkodes.

Rang 161 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,12 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 78 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2110,010 %–
1 bis unter 5 Jahre1100,005 %13,8
5 bis unter 10 Jahre3210,014 %5,2
10 bis unter 15 Jahre6150,029 %8,0
15 bis unter 18 Jahre12660,057 %5,7
18 bis unter 20 Jahre183150,086 %5,8
20 bis unter 25 Jahre7331420,35 %7,6
25 bis unter 30 Jahre14756910,70 %6,2
30 bis unter 35 Jahre236881481,1 %7,0
35 bis unter 40 Jahre2921171751,4 %6,9
40 bis unter 45 Jahre3621811811,7 %7,7
45 bis unter 50 Jahre3661801861,8 %7,1
50 bis unter 55 Jahre5683012672,7 %7,6
55 bis unter 60 Jahre9775264514,7 %7,7
60 bis unter 65 Jahre1.3897726176,6 %7,5
65 bis unter 70 Jahre1.9201.0458759,2 %8,1
70 bis unter 75 Jahre2.5301.3611.16912 %7,8
75 bis unter 80 Jahre2.6081.3851.22312 %7,9
80 bis unter 85 Jahre3.7501.8061.94418 %8,6
85 bis unter 90 Jahre3.7501.5372.21318 %8,9
90 bis unter 95 Jahre1.5394801.0597,4 %8,7
ab 95 Jahren339782611,6 %8,5

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

226.486 Fälle

Überwiegend Chirurgie (66 %)

  • Chirurgie66 %148.836
  • Innere Medizin25 %55.992
  • Gastroenterologie7,3 %16.531
  • Sonstige Fachabteilung0,90 %2.046
  • Geriatrie0,35 %786
  • Übrige 25 Abteilungen1,0 %2.295
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie0,23 %528
  • Kardiologie0,22 %490
  • Intensivmedizin0,14 %313
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,099 %225
  • Kinderchirurgie0,090 %204
  • Nephrologie0,038 %86
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,035 %80
  • Pneumologie0,028 %64
  • Urologie0,028 %64
  • Neurologie0,025 %56
  • Unfallchirurgie0,018 %40
  • Endokrinologie0,014 %31
  • Gefäßchirurgie0,012 %27
  • Orthopädie0,010 %22
  • Herzchirurgie0,008 %17
  • Geburtshilfe0,005 %11
  • Neurochirurgie0,005 %11
  • Rheumatologie0,004 %10
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,002 %5
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,001 %3
  • Dermatologie0,001 %2
  • Kinderkardiologie0,001 %2
  • Strahlenheilkunde0,001 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,000 %1
  • Neonatologie0,000 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K80.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Cholangitis mit Stein
Primärschlüssel
Cholangolithiasis
Primärschlüssel
Choledocholithiasis mit Cholangitis
Primärschlüssel
Eingeklemmter Gallenstein im Ductus choledochus mit Cholangitis
Primärschlüssel
Eingeklemmter Gallenstein im Ductus hepaticus mit Cholangitis
Primärschlüssel
Eingeklemmter Gallenstein im Gallengang mit Cholangitis
Primärschlüssel
Gallengangsstein mit Cholangitis
Primärschlüssel
Intrahepatische Cholelithiasis mit Cholangitis
Primärschlüssel
Primäre Hepatolithiasis
480506Primärschlüssel
Rezidivierende Leberkolik mit Cholangitis
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

480506
Intrahepatische Lithiasis, primäreHepatolithiasis, primäre · PIHL

Änderungen

2010Bestand
Gallengangsstein mit Cholangitis: Ohne Angabe einer Gallenwegsobstruktion

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte