K76.1 Chronische Stauungsleber

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:2Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 2 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAHepatitis ohne Leberkoma/ Autoimmun-Hepatitis/ Echinococcus-Infektionen/ Pfortaderthrombose — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Kardiale: Lebersklerose

Kardiale: Leberzirrhose (so genannt)

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über K76.-

Kapitel XV enthält zwei Bereiche zur Kodierung von Komplikationen in der Schwangerschaft:

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

529 Fälle · 62 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 52 % Innere Medizin’23

Rang 2294 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 79 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre1100,19 %1,0
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre3030,57 %5,0
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre5140,95 %3,4
40 bis unter 45 Jahre6421,1 %6,8
45 bis unter 50 Jahre4310,76 %4,0
50 bis unter 55 Jahre9541,7 %13,3
55 bis unter 60 Jahre209113,8 %7,6
60 bis unter 65 Jahre4128137,8 %11,4
65 bis unter 70 Jahre4028127,6 %11,3
70 bis unter 75 Jahre72502214 %8,4
75 bis unter 80 Jahre78433515 %9,0
80 bis unter 85 Jahre143974627 %9,0
85 bis unter 90 Jahre83473616 %8,1
90 bis unter 95 Jahre2111104,0 %9,0
ab 95 Jahren3210,57 %11,7

Behandelnde Fachabteilung

8.283 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Gastroenterologie (52 % und 20 %)

  • Innere Medizin52 %4.338
  • Gastroenterologie20 %1.628
  • Chirurgie19 %1.539
  • Pädiatrie4,1 %340
  • Nephrologie0,77 %64
  • Übrige 21 Abteilungen4,5 %374
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,77 %64
  • Kardiologie0,72 %60
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,71 %59
  • Intensivmedizin0,63 %52
  • Geriatrie0,52 %43
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,29 %24
  • Pneumologie0,14 %12
  • Urologie0,12 %10
  • Kinderchirurgie0,085 %7
  • Neurologie0,085 %7
  • Unfallchirurgie0,085 %7
  • Gefäßchirurgie0,072 %6
  • Strahlenheilkunde0,072 %6
  • Endokrinologie0,048 %4
  • Rheumatologie0,036 %3
  • Dermatologie0,024 %2
  • Geburtshilfe0,024 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,024 %2
  • Kinderkardiologie0,024 %2
  • Neonatologie0,012 %1
  • Thoraxchirurgie0,012 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K76.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis14

Chronische passive Leberstauung
Primärschlüssel
Chronische Stauungsleber
Primärschlüssel
Cirrhose cardiaque
Primärschlüssel
Hepar moschatum
Primärschlüssel
Hepatische Stauung
Primärschlüssel
Herbstlaubleber
Primärschlüssel
Kardiale Lebersklerose
Primärschlüssel
Kardiale Leberzirrhose
Primärschlüssel
Leberstauungsatrophie
Primärschlüssel
Leberstauungsinduration
Primärschlüssel
Muskatnussleber
Primärschlüssel
Pfortaderstauung
Primärschlüssel
Stauungsleber
Primärschlüssel
Stauungszirrhose der Leber
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Chronische Stauungsleber

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte