K74.4 Sekundäre biliäre Zirrhose

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSALeberzirrhose / Leberversagen / akute Hepatitis mit Koma / akute Lebererkrankung / Budd-Chiari-Syndrom — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs3

BfArM-FAQLeberzirrhose17.12.2018
seit Jahrgang 2019gilt über K74.-

Ist eine zusätzliche Schlüsselnummer aus K74.7-! Klinische Stadien der Leberzirrhose in ihrer Verwendung auf die im Hinweistext von K74.- Fibrose und Zirrhose der Leber angegebenen Kodes beschränkt?

seit ICD-10-GM 2019

Nein, ein Kode aus K74.7-! kann auch bei Vorliegen einer anderenorts klassifizierten Leberzirrhose verwendet werden, wenn das Stadium der Leberzirrhose zusätzlich angegeben werden soll. Die Kodes aus K74.7-! sind in ihrer Verwendung nicht auf die im Hinweistext von K74.- angegebenen Kodes beschränkt. Es kann beispielsweise auch bei einer alkoholischen Leberzirrhose (K70.3) ein Kode aus K74.7-! zusätzlich angegeben werden.

gilt über K74.-

Kapitel XV enthält zwei Bereiche zur Kodierung von Komplikationen in der Schwangerschaft:

gilt über K74.-FoKA: Konsens

Wie wird eine Ösophagusvarizenblutung bei alkoholtoxischer Leberzirrhose verschlüsselt?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

257 Fälle · 52 % Frauen · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 68 % Innere Medizin’22

Rang 3031 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 61, der Frauen ab etwa 67 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2200,78 %34,0
1 bis unter 5 Jahre7342,7 %16,9
5 bis unter 10 Jahre6332,3 %4,2
10 bis unter 15 Jahre1100,39 %8,0
15 bis unter 18 Jahre7432,7 %3,0
18 bis unter 20 Jahre1100,39 %2,0
20 bis unter 25 Jahre3121,2 %7,7
25 bis unter 30 Jahre4131,6 %9,3
30 bis unter 35 Jahre3121,2 %2,0
35 bis unter 40 Jahre12934,7 %14,1
40 bis unter 45 Jahre9633,5 %16,4
45 bis unter 50 Jahre10733,9 %10,6
50 bis unter 55 Jahre11744,3 %11,4
55 bis unter 60 Jahre221398,6 %9,1
60 bis unter 65 Jahre32161612 %8,6
65 bis unter 70 Jahre36122414 %7,5
70 bis unter 75 Jahre28121611 %7,8
75 bis unter 80 Jahre26141210 %11,5
80 bis unter 85 Jahre2891911 %12,3
85 bis unter 90 Jahre7072,7 %7,0
90 bis unter 95 Jahre2200,78 %7,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

22.774 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (68 %)

  • Innere Medizin68 %15.437
  • Gastroenterologie24 %5.568
  • Chirurgie1,9 %423
  • Geriatrie0,99 %225
  • Pädiatrie0,92 %210
  • Übrige 25 Abteilungen4,0 %911
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie0,73 %167
  • Sonstige Fachabteilung0,70 %160
  • Intensivmedizin0,69 %157
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,49 %111
  • Nephrologie0,32 %74
  • Neurologie0,30 %68
  • Pneumologie0,18 %41
  • Strahlenheilkunde0,16 %36
  • Endokrinologie0,088 %20
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,079 %18
  • Unfallchirurgie0,057 %13
  • Rheumatologie0,053 %12
  • Orthopädie0,031 %7
  • Thoraxchirurgie0,026 %6
  • Urologie0,026 %6
  • Dermatologie0,013 %3
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,013 %3
  • Kinderkardiologie0,009 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,004 %1
  • Herzchirurgie0,004 %1
  • Kinderchirurgie0,004 %1
  • Neurochirurgie0,004 %1
  • Nuklearmedizin0,004 %1
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,004 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,004 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K74.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Sekundäre biliäre Zirrhose
Primärschlüssel
Sekundäre biliäre Zirrhose, Stadium Child-Pugh A
Primär + Zusatz
Sekundäre biliäre Zirrhose, Stadium Child-Pugh B
Primär + Zusatz
Sekundäre biliäre Zirrhose, Stadium Child-Pugh C
Primär + Zusatz
Sekundäre cholestatische Zirrhose
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Sekundäre biliäre Zirrhose

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte