K70.1 Alkoholische Hepatitis

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:2Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 2 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAHepatitis ohne Leberkoma/ Autoimmun-Hepatitis/ Echinococcus-Infektionen/ Pfortaderthrombose — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
15 – 124Altersbeschränkung: 15 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt über K70.-

Kapitel XV enthält zwei Bereiche zur Kodierung von Komplikationen in der Schwangerschaft:

gilt über K70.-FoKA: Konsens

Wie wird eine Ösophagusvarizenblutung bei alkoholtoxischer Leberzirrhose verschlüsselt?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

1.433 Fälle · 73 % Männer · Gipfel 40 bis unter 45 Jahre · 70 % Innere Medizin’23

Rang 1375 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,008 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 50 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre1010,070 %4,0
20 bis unter 25 Jahre161061,1 %8,0
25 bis unter 30 Jahre4530153,1 %7,1
30 bis unter 35 Jahre9368256,5 %7,2
35 bis unter 40 Jahre1681313712 %7,4
40 bis unter 45 Jahre2061505614 %7,6
45 bis unter 50 Jahre1811364513 %7,7
50 bis unter 55 Jahre1851493613 %8,2
55 bis unter 60 Jahre1921415113 %8,0
60 bis unter 65 Jahre1861246213 %7,8
65 bis unter 70 Jahre8760276,1 %6,9
70 bis unter 75 Jahre4327163,0 %8,8
75 bis unter 80 Jahre191091,3 %6,9
80 bis unter 85 Jahre9720,63 %9,8
85 bis unter 90 Jahre1100,070 %10,0
90 bis unter 95 Jahre1010,070 %10,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

38.006 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (70 %)

  • Innere Medizin70 %26.771
  • Gastroenterologie24 %8.970
  • Intensivmedizin1,5 %569
  • Chirurgie1,1 %425
  • Sonstige Fachabteilung0,76 %288
  • Übrige 21 Abteilungen2,6 %983
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie0,71 %271
  • Geriatrie0,52 %196
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,39 %149
  • Nephrologie0,25 %96
  • Neurologie0,24 %92
  • Pneumologie0,14 %52
  • Strahlenheilkunde0,082 %31
  • Endokrinologie0,066 %25
  • Unfallchirurgie0,042 %16
  • Rheumatologie0,032 %12
  • Orthopädie0,021 %8
  • Urologie0,018 %7
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,016 %6
  • Thoraxchirurgie0,013 %5
  • Dermatologie0,011 %4
  • Gefäßchirurgie0,011 %4
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,011 %4
  • Nuklearmedizin0,005 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,003 %1
  • Neurochirurgie0,003 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K70.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Akute alkoholische Hepatitis
Primärschlüssel
Alkoholische Hepatitis
Primärschlüssel
Alkoholische Steatohepatitis
Primärschlüssel
Alkoholtoxische Hepatitis
Primärschlüssel
Chronische alkoholische Hepatitis
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Alkoholische Hepatitis

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte