K70.0 Alkoholische Fettleber

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAChronische, toxische, durch Alkohol oder Hepatitis A bedingte oder unspezifische Lebererkrankungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
15 – 124Altersbeschränkung: 15 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt über K70.-

Kapitel XV enthält zwei Bereiche zur Kodierung von Komplikationen in der Schwangerschaft:

gilt über K70.-FoKA: Konsens

Wie wird eine Ösophagusvarizenblutung bei alkoholtoxischer Leberzirrhose verschlüsselt?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

639 Fälle · 74 % Männer · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 72 % Innere Medizin’22

Rang 2072 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 53 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre2200,31 %2,0
25 bis unter 30 Jahre8531,3 %5,3
30 bis unter 35 Jahre342685,3 %5,1
35 bis unter 40 Jahre68501811 %5,6
40 bis unter 45 Jahre79562312 %5,8
45 bis unter 50 Jahre66491710 %5,3
50 bis unter 55 Jahre103792416 %5,3
55 bis unter 60 Jahre105792616 %5,7
60 bis unter 65 Jahre85582713 %5,2
65 bis unter 70 Jahre423576,6 %6,8
70 bis unter 75 Jahre272074,2 %5,3
75 bis unter 80 Jahre8351,3 %7,1
80 bis unter 85 Jahre9631,4 %4,7
85 bis unter 90 Jahre3300,47 %8,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

39.108 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (72 %)

  • Innere Medizin72 %27.973
  • Gastroenterologie23 %8.859
  • Intensivmedizin1,4 %546
  • Chirurgie0,98 %383
  • Kardiologie0,82 %320
  • Übrige 22 Abteilungen2,6 %1.027
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,69 %269
  • Geriatrie0,54 %213
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,44 %173
  • Neurologie0,26 %103
  • Nephrologie0,23 %89
  • Pneumologie0,13 %49
  • Endokrinologie0,074 %29
  • Strahlenheilkunde0,064 %25
  • Unfallchirurgie0,049 %19
  • Rheumatologie0,036 %14
  • Urologie0,023 %9
  • Orthopädie0,020 %8
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,018 %7
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,015 %6
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,010 %4
  • Gefäßchirurgie0,005 %2
  • Neurochirurgie0,005 %2
  • Thoraxchirurgie0,005 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,003 %1
  • Dermatologie0,003 %1
  • Herzchirurgie0,003 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K70.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis6

Alkoholbedingte Steatosis hepatis
Primärschlüssel
Alkoholische fettige Leberdegeneration
Primärschlüssel
Alkoholische Fettleber
Primärschlüssel
Alkoholtoxische Fettleber
Primärschlüssel
Alkoholtoxische Steatosis hepatis
Primärschlüssel
Zieve-Syndrom
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Alkoholische Fettleber

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte