K41.3- Hernia femoralis, einseitig oder ohne Seitenangabe, mit Einklemmung, ohne Gangrän

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSAIntestinale Malabsorption / Hernien / Intestinale Infektionen / Lebensmittelvergiftungen / Divertikelkrankheit mit Blutung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Hernia femoralis (einseitig): inkarzeriert ohne Gangrän

Hernia femoralis (einseitig): irreponibel ohne Gangrän

Hernia femoralis (einseitig): stranguliert ohne Gangrän

Hernia femoralis (einseitig): Verschluss verursachend ohne Gangrän

Subkodes2

K41.30 Nicht als Rezidivhernie bezeichnetMorbi-RSA
K41.31 RezidivhernieMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

1.813 Fälle · 80 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 95 % Chirurgie’22

Rang 1172 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,011 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 75 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre3120,17 %1,7
10 bis unter 15 Jahre1010,055 %1,0
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre7430,39 %3,7
25 bis unter 30 Jahre144100,77 %3,6
30 bis unter 35 Jahre294251,6 %2,1
35 bis unter 40 Jahre358271,9 %1,9
40 bis unter 45 Jahre5210422,9 %1,8
45 bis unter 50 Jahre7011593,9 %1,8
50 bis unter 55 Jahre9123685,0 %2,0
55 bis unter 60 Jahre128281007,1 %2,3
60 bis unter 65 Jahre153401138,4 %3,3
65 bis unter 70 Jahre140351057,7 %3,4
70 bis unter 75 Jahre178371419,8 %3,8
75 bis unter 80 Jahre2123617612 %5,2
80 bis unter 85 Jahre3557028520 %7,2
85 bis unter 90 Jahre2253618912 %9,0
90 bis unter 95 Jahre919825,0 %9,8
ab 95 Jahren293261,6 %7,4

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,8 Tagen (45 bis unter 50 Jahre) und ⌀ 9,8 Tagen (90 bis unter 95 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

3.811 Fälle

Überwiegend Chirurgie (95 %)

  • Chirurgie95 %3.609
  • Geriatrie1,8 %69
  • Innere Medizin1,2 %44
  • Sonstige Fachabteilung0,87 %33
  • Intensivmedizin0,47 %18
  • Übrige 12 Abteilungen1,00 %38
▸ Übrige einzeln
  • Unfallchirurgie0,24 %9
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,13 %5
  • Kinderchirurgie0,13 %5
  • Kardiologie0,10 %4
  • Urologie0,10 %4
  • Pädiatrie0,079 %3
  • Gastroenterologie0,052 %2
  • Gefäßchirurgie0,052 %2
  • Herzchirurgie0,026 %1
  • Nephrologie0,026 %1
  • Orthopädie0,026 %1
  • Pneumologie0,026 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K41.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen1

2019Untergliedert
Inhalte übergeleitet in K41.30K41.31
2010Bestand
Hernia femoralis, einseitig oder ohne Seitenangabe, mit Einklemmung, ohne Gangrän

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte