K40.0- Doppelseitige Hernia inguinalis mit Einklemmung, ohne Gangrän

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSAIntestinale Malabsorption / Hernien / Intestinale Infektionen / Lebensmittelvergiftungen / Divertikelkrankheit mit Blutung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

Bei einem Mädchen erfolgt eine typische Leistenhernienoperation. Als Bruchsackinhalt findet sich Ovar. Was ist die Hauptdiagnose?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes2

K40.00 Nicht als Rezidivhernie bezeichnetMorbi-RSA⚖ 1
K40.01 RezidivhernieMorbi-RSA⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

1.654 Fälle · 90 % Männer · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 94 % Chirurgie’22

Rang 1244 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,010 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 63, der Frauen ab etwa 70 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr6945244,2 %2,3
1 bis unter 5 Jahre6420,36 %6,5
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre191901,1 %1,5
25 bis unter 30 Jahre151500,91 %1,5
30 bis unter 35 Jahre252231,5 %1,4
35 bis unter 40 Jahre443952,7 %1,8
40 bis unter 45 Jahre605643,6 %1,6
45 bis unter 50 Jahre898455,4 %1,7
50 bis unter 55 Jahre142132108,6 %1,8
55 bis unter 60 Jahre209200913 %2,4
60 bis unter 65 Jahre199191812 %1,8
65 bis unter 70 Jahre1931781512 %2,2
70 bis unter 75 Jahre1761621411 %2,8
75 bis unter 80 Jahre144128168,7 %2,8
80 bis unter 85 Jahre158131279,6 %3,9
85 bis unter 90 Jahre8465195,1 %5,4
90 bis unter 95 Jahre171161,0 %3,6
ab 95 Jahren5230,30 %5,8

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,6 Tagen (40 bis unter 45 Jahre) und ⌀ 5,4 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

157.229 Fälle

Überwiegend Chirurgie (94 %)

  • Chirurgie94 %147.760
  • Kinderchirurgie2,3 %3.690
  • Pädiatrie0,87 %1.365
  • Sonstige Fachabteilung0,82 %1.292
  • Urologie0,67 %1.058
  • Übrige 26 Abteilungen1,3 %2.064
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin0,42 %667
  • Unfallchirurgie0,38 %594
  • Orthopädie0,11 %177
  • Geriatrie0,10 %159
  • Intensivmedizin0,094 %148
  • Neonatologie0,040 %63
  • Kardiologie0,038 %60
  • Gastroenterologie0,032 %50
  • Gefäßchirurgie0,027 %43
  • Neurologie0,013 %21
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,013 %20
  • Nephrologie0,011 %18
  • Kinderkardiologie0,007 %11
  • Plastische Chirurgie0,005 %8
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,003 %5
  • Pneumologie0,003 %5
  • Endokrinologie0,002 %3
  • Neurochirurgie0,002 %3
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,001 %2
  • Dermatologie0,001 %1
  • Geburtshilfe0,001 %1
  • Herzchirurgie0,001 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,001 %1
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,001 %1
  • Strahlenheilkunde0,001 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K40.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Doppelseitige Hernia inguinalis mit Einklemmung, ohne Gangrän

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte