K31.1- Pylorusstenose beim Erwachsenen

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSACandida-Stomatitis / Generalisierte Mukositis bei Immunkompromittierung / Obstruktion des Pylorus / des Duodenums / Hämorrhagische Gastritis / n.n.bez. gastrointestinale Blutung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Exklusive:

Angeborene oder infantile Pylorusstenose Q40.0

Regeln außerhalb des Katalogs1

Einige formale Vereinbarungen der ICD-10-GM sind für die Kodierung und für die Interpretation verschlüsselter Daten wichtig. Die hier dargestellten formalen Vereinbarungen orientieren sich an den entsprechenden Abschnitten des Regelwerks für die WHO-Ausgabe der ICD-10 (Band II).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes4

K31.10 Hypertrophische Pylorusstenose beim ErwachsenenCCL:1234Morbi-RSA⚖ 1
K31.11 Entzündliche Pylorusstenose beim ErwachsenenCCL:1234Morbi-RSA⚖ 1
K31.12 durch Kompression und InfiltrationCCL:1234Morbi-RSA⚖ 1
K31.18 Sonstige und nicht näher bezeichnete Magenausgangsstenose beim ErwachsenenCCL:1234Morbi-RSA⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

1.840 Fälle · 51 % Frauen · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 64 % Innere Medizin’24

Rang 1184 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,010 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 67 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr12840,65 %4,4
1 bis unter 5 Jahre4130,22 %1,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre5320,27 %1,0
15 bis unter 18 Jahre6510,33 %3,7
18 bis unter 20 Jahre7430,38 %3,0
20 bis unter 25 Jahre12840,65 %6,8
25 bis unter 30 Jahre2614121,4 %6,1
30 bis unter 35 Jahre3924152,1 %6,3
35 bis unter 40 Jahre4325182,3 %5,7
40 bis unter 45 Jahre7135363,9 %6,8
45 bis unter 50 Jahre6834343,7 %6,5
50 bis unter 55 Jahre11964556,5 %6,6
55 bis unter 60 Jahre18388959,9 %7,0
60 bis unter 65 Jahre25713712014 %7,5
65 bis unter 70 Jahre2009410611 %8,3
70 bis unter 75 Jahre24311812513 %7,3
75 bis unter 80 Jahre16783849,1 %7,9
80 bis unter 85 Jahre1897411510 %8,3
85 bis unter 90 Jahre14370737,8 %8,7
90 bis unter 95 Jahre4216262,3 %8,6
ab 95 Jahren4130,22 %9,9

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 6,5 Tagen (45 bis unter 50 Jahre) und ⌀ 8,7 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

20.270 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (64 %)

  • Innere Medizin64 %13.053
  • Gastroenterologie21 %4.339
  • Chirurgie9,4 %1.906
  • Kardiologie0,91 %184
  • Pädiatrie0,84 %171
  • Übrige 21 Abteilungen3,0 %617
▸ Übrige einzeln
  • Geriatrie0,76 %155
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,59 %120
  • Nephrologie0,37 %76
  • Sonstige Fachabteilung0,36 %72
  • Intensivmedizin0,22 %45
  • Kinderchirurgie0,17 %34
  • Neurologie0,074 %15
  • Pneumologie0,074 %15
  • Endokrinologie0,069 %14
  • Unfallchirurgie0,069 %14
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,059 %12
  • Herzchirurgie0,059 %12
  • Gefäßchirurgie0,049 %10
  • Urologie0,030 %6
  • Orthopädie0,025 %5
  • Rheumatologie0,020 %4
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,010 %2
  • Neonatologie0,010 %2
  • Thoraxchirurgie0,010 %2
  • Kinderkardiologie0,005 %1
  • Neurochirurgie0,005 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K31.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen2

2022Untergliedert
Inhalte übergeleitet in K31.10K31.11K31.12K31.18
Titel geändert
Hypertrophische Pylorusstenose beim Erwachsenen
2010Bestand
Hypertrophische Pylorusstenose beim Erwachsenen

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte