K31.1- Pylorusstenose beim Erwachsenen

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSACandida-Stomatitis / Generalisierte Mukositis bei Immunkompromittierung / Obstruktion des Pylorus / des Duodenums / Hämorrhagische Gastritis / n.n.bez. gastrointestinale Blutung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Exklusive:

Angeborene oder infantile Pylorusstenose Q40.0

Regeln außerhalb des Katalogs1

Einige formale Vereinbarungen der ICD-10-GM sind für die Kodierung und für die Interpretation verschlüsselter Daten wichtig. Die hier dargestellten formalen Vereinbarungen orientieren sich an den entsprechenden Abschnitten des Regelwerks für die WHO-Ausgabe der ICD-10 (Band II).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes4

K31.10 Hypertrophische Pylorusstenose beim ErwachsenenCCL:1234Morbi-RSA⚖ 1
K31.11 Entzündliche Pylorusstenose beim ErwachsenenCCL:1234Morbi-RSA⚖ 1
K31.12 durch Kompression und InfiltrationCCL:1234Morbi-RSA⚖ 1
K31.18 Sonstige und nicht näher bezeichnete Magenausgangsstenose beim ErwachsenenCCL:1234Morbi-RSA⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

1.674 Fälle · 51 % Männer · Gipfel 70 bis unter 75 Jahre · 64 % Innere Medizin’23

Rang 1251 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,010 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 67 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr121020,72 %4,4
1 bis unter 5 Jahre3120,18 %1,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre2020,12 %1,0
15 bis unter 18 Jahre121020,72 %3,7
18 bis unter 20 Jahre3300,18 %3,0
20 bis unter 25 Jahre161060,96 %6,8
25 bis unter 30 Jahre3016141,8 %6,1
30 bis unter 35 Jahre2816121,7 %6,3
35 bis unter 40 Jahre4120212,4 %5,7
40 bis unter 45 Jahre5732253,4 %6,8
45 bis unter 50 Jahre8148334,8 %6,5
50 bis unter 55 Jahre10859496,5 %6,6
55 bis unter 60 Jahre16590759,9 %7,0
60 bis unter 65 Jahre2031208312 %7,5
65 bis unter 70 Jahre20310310012 %8,3
70 bis unter 75 Jahre2059610912 %7,3
75 bis unter 80 Jahre15069819,0 %7,9
80 bis unter 85 Jahre1897011911 %8,3
85 bis unter 90 Jahre12060607,2 %8,7
90 bis unter 95 Jahre3716212,2 %8,6
ab 95 Jahren9630,54 %9,9

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 6,5 Tagen (45 bis unter 50 Jahre) und ⌀ 8,7 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

20.270 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (64 %)

  • Innere Medizin64 %13.053
  • Gastroenterologie21 %4.339
  • Chirurgie9,4 %1.906
  • Kardiologie0,91 %184
  • Pädiatrie0,84 %171
  • Übrige 21 Abteilungen3,0 %617
▸ Übrige einzeln
  • Geriatrie0,76 %155
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,59 %120
  • Nephrologie0,37 %76
  • Sonstige Fachabteilung0,36 %72
  • Intensivmedizin0,22 %45
  • Kinderchirurgie0,17 %34
  • Neurologie0,074 %15
  • Pneumologie0,074 %15
  • Endokrinologie0,069 %14
  • Unfallchirurgie0,069 %14
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,059 %12
  • Herzchirurgie0,059 %12
  • Gefäßchirurgie0,049 %10
  • Urologie0,030 %6
  • Orthopädie0,025 %5
  • Rheumatologie0,020 %4
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,010 %2
  • Neonatologie0,010 %2
  • Thoraxchirurgie0,010 %2
  • Kinderkardiologie0,005 %1
  • Neurochirurgie0,005 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K31.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen2

2022Untergliedert
Inhalte übergeleitet in K31.10K31.11K31.12K31.18
Titel geändert
Hypertrophische Pylorusstenose beim Erwachsenen
2010Bestand
Hypertrophische Pylorusstenose beim Erwachsenen

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte