K29.2 Alkoholgastritis

Kurz erklärt: Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis) oder des Zwölffingerdarms.

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAErkrankungen des Anus, Rektums / Störungen, Symptome an Magen und/ oder Darm (exkl. Obstruktion, Ulkus und Blutung) / Angiodysplasien ohne Blutung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über K29.-

Bei Patienten mit Magenulkus ist ein Kode aus

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

409 Fälle · 81 % Männer · Gipfel 40 bis unter 45 Jahre · 74 % Innere Medizin’24

Rang 2552 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 45, der Frauen ab etwa 52 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1010,24 %–
15 bis unter 18 Jahre1100,24 %1,5
18 bis unter 20 Jahre4310,98 %1,2
20 bis unter 25 Jahre151143,7 %1,4
25 bis unter 30 Jahre252236,1 %2,4
30 bis unter 35 Jahre272166,6 %2,6
35 bis unter 40 Jahre60501015 %3,0
40 bis unter 45 Jahre6659716 %3,2
45 bis unter 50 Jahre4239310 %4,4
50 bis unter 55 Jahre41301110 %2,5
55 bis unter 60 Jahre44301411 %3,5
60 bis unter 65 Jahre353058,6 %3,5
65 bis unter 70 Jahre312387,6 %5,1
70 bis unter 75 Jahre8712,0 %3,8
75 bis unter 80 Jahre9542,2 %4,2
80 bis unter 85 Jahre000–4,3
85 bis unter 90 Jahre000–9,0
90 bis unter 95 Jahre000–4,0
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

109.187 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (74 %)

  • Innere Medizin74 %81.316
  • Gastroenterologie12 %13.606
  • Chirurgie5,3 %5.793
  • Pädiatrie3,4 %3.758
  • Kardiologie1,5 %1.676
  • Übrige 27 Abteilungen2,8 %3.038
▸ Übrige einzeln
  • Geriatrie0,84 %916
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,52 %563
  • Sonstige Fachabteilung0,30 %330
  • Nephrologie0,29 %321
  • Pneumologie0,16 %170
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,13 %147
  • Intensivmedizin0,11 %118
  • Endokrinologie0,091 %99
  • Urologie0,069 %75
  • Neurologie0,068 %74
  • Kinderchirurgie0,040 %44
  • Unfallchirurgie0,028 %31
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,024 %26
  • Gefäßchirurgie0,021 %23
  • Orthopädie0,021 %23
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,015 %16
  • Dermatologie0,012 %13
  • Strahlenheilkunde0,011 %12
  • Herzchirurgie0,008 %9
  • Rheumatologie0,006 %7
  • Geburtshilfe0,005 %5
  • Neurochirurgie0,005 %5
  • Kinderkardiologie0,004 %4
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,004 %4
  • Augenheilkunde0,001 %1
  • Neonatologie0,001 %1
  • Thoraxchirurgie0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K29.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

Alkoholgastritis
Primärschlüssel
Alkoholtoxische Gastritis
Primärschlüssel
Gastritis durch Alkoholismus
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Alkoholgastritis

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte