K28.7 Ulcus pepticum jejuni: Chronisch, ohne Blutung oder Perforation

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASonstige gastrointestinale Erkrankungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
15 – 124Altersbeschränkung: 15 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln · zuletzt 11.11.2020 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt für Aufnahmen ab 01.01.2021 · auch für Rechnungen, die am 11.11.2020 in MD-Prüfung warengilt über K28.-

Bei einem Patienten mit einem Billroth II - Magen (Operation vor drei Jahren) wird gastroskopisch eine Anastomositis an der gastrojejunalen Anastomose mit Ulcera im Jejunum beschrieben. Können hier als Nebendiagnose der ICD-Kode T81.

gilt über K28.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnah­men

▸ Für einen Fall prüfen: welche Regeln gelten am Aufnahmedatum?
Kodetext K28.7 im Jahrgang 2026 →

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

122 Fälle · 70 % Frauen · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 41 % Chirurgie’22

Rang 3816 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 61, der Frauen ab etwa 53 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre1010,82 %5,0
25 bis unter 30 Jahre5234,1 %3,0
30 bis unter 35 Jahre9367,4 %8,4
35 bis unter 40 Jahre9187,4 %6,6
40 bis unter 45 Jahre1311211 %2,5
45 bis unter 50 Jahre8266,6 %7,1
50 bis unter 55 Jahre1431111 %7,0
55 bis unter 60 Jahre1551012 %9,7
60 bis unter 65 Jahre167913 %5,8
65 bis unter 70 Jahre6334,9 %5,3
70 bis unter 75 Jahre10378,2 %6,8
75 bis unter 80 Jahre7345,7 %3,4
80 bis unter 85 Jahre7255,7 %6,0
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre1010,82 %2,0
ab 95 Jahren1100,82 %12,0

Behandelnde Fachabteilung

2.065 Fälle

Vor allem Chirurgie und Innere Medizin (41 % und 40 %)

  • Chirurgie41 %851
  • Innere Medizin40 %826
  • Gastroenterologie14 %294
  • Intensivmedizin1,5 %30
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,92 %19
  • Übrige 12 Abteilungen2,2 %45
▸ Übrige einzeln
  • Geriatrie0,63 %13
  • Kardiologie0,39 %8
  • Pädiatrie0,34 %7
  • Sonstige Fachabteilung0,29 %6
  • Kinderchirurgie0,15 %3
  • Herzchirurgie0,097 %2
  • Endokrinologie0,048 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,048 %1
  • Gefäßchirurgie0,048 %1
  • Orthopädie0,048 %1
  • Rheumatologie0,048 %1
  • Unfallchirurgie0,048 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K28.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Chronisches gastrojejunales Ulkus
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Ulcus pepticum jejuni: Chronisch, ohne Blutung oder Perforation

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte