K26.- Ulcus duodeni

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
15 – 124Altersbeschränkung: 15 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Zusatzkennzeichen:

[4. Stellen siehe am Anfang dieser Krankheitsgruppe]

Inklusive:

Ulcus (pepticum): Duodenum

Ulcus (pepticum): postpylorisch

Kodierhinweis:

Soll bei Arzneimittelinduktion die Substanz angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Exklusive:

Erosion des Duodenums (akut) K29.8

Ulcus pepticum o.n.A. K27.-

Subkodes9

K26.0 Akut, mit Blutung15 – 124CCL:1234Morbi-RSA
K26.1 Akut, mit Perforation15 – 124CCL:234Morbi-RSA
K26.2 Akut, mit Blutung und Perforation15 – 124CCL:1234Morbi-RSA
K26.3 Akut, ohne Blutung oder Perforation15 – 124Morbi-RSA
K26.4 Chronisch oder nicht näher bezeichnet, mit Blutung15 – 124CCL:1234Morbi-RSA
K26.5 Chronisch oder nicht näher bezeichnet, mit Perforation15 – 124CCL:234Morbi-RSA
K26.6 Chronisch oder nicht näher bezeichnet, mit Blutung und Perforation15 – 124CCL:1234Morbi-RSA
K26.7 Chronisch, ohne Blutung oder Perforation15 – 124Morbi-RSA
K26.9 Weder als akut noch als chronisch bezeichnet, ohne Blutung oder Perforation15 – 124Morbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

24.282 Fälle · 65 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 65 % Innere Medizin’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter K26.-.

Rang 166 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,14 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 70, der Frauen ab etwa 79 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre141220,058 %3,9
5 bis unter 10 Jahre141130,058 %7,2
10 bis unter 15 Jahre332670,14 %4,0
15 bis unter 18 Jahre584990,24 %4,2
18 bis unter 20 Jahre4838100,20 %3,0
20 bis unter 25 Jahre291231601,2 %3,6
25 bis unter 30 Jahre419349701,7 %3,7
30 bis unter 35 Jahre4853841012,0 %3,7
35 bis unter 40 Jahre6725291432,8 %4,1
40 bis unter 45 Jahre7685811873,2 %5,5
45 bis unter 50 Jahre8526192333,5 %5,4
50 bis unter 55 Jahre1.0597942654,4 %6,1
55 bis unter 60 Jahre1.6161.2173996,7 %7,4
60 bis unter 65 Jahre2.0861.5365508,6 %8,0
65 bis unter 70 Jahre2.2281.5806489,2 %8,7
70 bis unter 75 Jahre2.4751.63384210 %8,9
75 bis unter 80 Jahre2.5111.55595610 %9,8
80 bis unter 85 Jahre3.8812.2691.61216 %9,2
85 bis unter 90 Jahre3.2171.6521.56513 %9,1
90 bis unter 95 Jahre1.2605796815,2 %8,7
ab 95 Jahren295952001,2 %8,1

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,6 Tagen (20 bis unter 25 Jahre) und ⌀ 9,8 Tagen (75 bis unter 80 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

24.282 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (65 %)

  • Innere Medizin65 %15.762
  • Gastroenterologie17 %4.134
  • Chirurgie11 %2.597
  • Geriatrie2,2 %524
  • Intensivmedizin1,6 %377
  • Übrige 24 Abteilungen3,7 %888
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie1,1 %278
  • Sonstige Fachabteilung0,44 %108
  • Pädiatrie0,43 %104
  • Nephrologie0,42 %102
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,38 %92
  • Neurologie0,14 %34
  • Pneumologie0,13 %32
  • Unfallchirurgie0,11 %27
  • Urologie0,099 %24
  • Gefäßchirurgie0,074 %18
  • Orthopädie0,062 %15
  • Endokrinologie0,045 %11
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,045 %11
  • Herzchirurgie0,033 %8
  • Kinderchirurgie0,025 %6
  • Neurochirurgie0,021 %5
  • Rheumatologie0,016 %4
  • Dermatologie0,008 %2
  • Strahlenheilkunde0,008 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,004 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,004 %1
  • Plastische Chirurgie0,004 %1
  • Thoraxchirurgie0,004 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,004 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Ulcus duodeni

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte